60 Millionen Euro

Achim Sawall schreibt in »SAP investiert in Berliner KI-Start-up N8n« für golem.de Die Beteiligung von SAP an N8n ist nicht sehr hoch. Laut dem aktuellen Handelsregistereintrag besitzt SAP nun 1,3 Prozent an N8n. Das Handelsblatt berichtet unter Berufung auf einen Insider, dass SAP für die Beteiligung 60 Millionen Euro ausgab. Auch ein Lizenzvertrag für die Integration von N8n in SAP-Software sei Teil des Anteilkaufs. n8n galt früh als eine der leistungsfähigsten No-Code-Anwendungen. Trotzdem setzten viele Verwaltungen auf Lösungen von MGM, die weniger ausgereift wirkten. n8n entwickelte sich schnell weiter, war öffentlich gut präsentierbar, verfügte früh über eine große Community und stammt aus Deutschland. Die öffentliche Verwaltung hätte die Möglichkeit gehabt, das Projekt finanziell zu unterstützen und für den Einsatz im Bereich VS-NfD weiterzuentwickeln. Die Investition von SAP erscheint vor diesem Hintergrund strategisch clever.

12. Mai 2026 · 1 Minute · 133 Wörter

Sovereign Disaster Recovery Pack

Vier europäische Technologieunternehmen – Cubbit, SUSE, Elemento Cloud und StorPool – haben auf dem European Data Summit in Berlin ein nach eigenen Angaben europaweit erstes vollständig integriertes „Sovereign Disaster Recovery Pack“ vorgestellt. Im Mittelpunkt steht weniger eine einzelne neue Technologie als der strategische Ansatz. Erstmals wird ein kompletter, sofort einsatzbereiter europäischer Infrastruktur-Stack für einen klar definierten Anwendungsfall gebündelt angeboten: Disaster Recovery. Die Initiative verweist dabei ausdrücklich auf geopolitische Risiken, etwa mögliche „Kill-Switch“-Szenarien durch außereuropäische Anbieter. Gleichzeitig versteht sie Disaster Recovery als pragmatischen Einstieg in eine weitergehende Cloud-Souveränitätsstrategie im Sinne des EuroStack-Konzepts. Weitere Informationen enthält die offizielle Pressemeldung

15. April 2026 · 1 Minute · 97 Wörter

So selbstverständlich werden wie Office-Kenntnisse

Fabian Ulitzka schreibt in »KI-Standort Deutschland: Es braucht keine eigenen Modelle, sondern mehr Anwendung« für tagesspiegel.de Drei Aufgaben, die jetzt entscheiden Anwendung vor Symbolpolitik. Kein Fokus auf „wir bauen das nächste Modell“, sondern auf produktive Nutzung in Industrie, Mittelstand und (öffentliche) Verwaltung: Prozessintegration, Standards, Beschaffung, Skalierung. Gerade in der öffentlichen Verwaltung ist das Transformationspotenzial mit Blick auf Produktivität und Effizienz besonders groß. Regulatorische Klarheit für die Anwendungsebene. DSGVO und EU-Regeln so operationalisieren, dass Unternehmen wissen, was sie tun können, inklusive Muster-Governance, Datenklassifizierung und Audit-Standards. Breitenkompetenz als nationale Infrastruktur behandeln. KI-Kompetenz muss so selbstverständlich werden wie Office-Kenntnisse – in Ausbildung, Umschulung, Verwaltung, Betrieben: schnell, niedrigschwellig, wirksam.

7. April 2026 · 1 Minute · 105 Wörter

Magenta AI Call

Mike Faust schreibt in »Magenta AI Call Assistant: Telekom plant KI-Assistenten im Mobilfunknetz - Golem.de« für golem.de Der Magenta AI Call Assistant soll im Gespräch durch den Sprachbefehl Hey Magenta aktiviert werden und Fragen der Teilnehmer beantworten können. Da die KI-Funktion ins Mobilfunknetz integriert werde, sei keine App nötig, hieß es weiter. Dies garantiere, dass der Assistent geräteunabhängig funktioniere und auch kein Smartphone benötigt werde, solange das Gespräch im Telekom-Netz stattfinde. ...

27. Februar 2026 · 1 Minute · 110 Wörter

Langfristig in Deutschland halten

Christina Rieke Lang und Philip von Haehling schreiben in »„Work and Stay“-Agentur: Warum Aufgabenneuordnung und digitale Plattform zusammengedacht werden müssen« für tagesspiegel.de Wenn Deutschland seinen Wohlstand sichern will, sind wir auf die Einwanderung Hunderttausender qualifizierter Arbeitskräfte angewiesen – jedes Jahr. Und auf Verwaltungsprozesse, die das schnell und verlässlich ermöglichen. Deutschland konkurriert mit attraktiven Industrieländern wie Kanada, Großbritannien, der Schweiz oder Australien um die besten Talente weltweit. Um da mitzuhalten, brauchen wir eine Vision, die darüber hinausgeht, Fachkräfte nur anzuwerben. Wir müssen Fachkräfte langfristig in Deutschland halten. Erwerbsmigration sollte daher als Gesamtprozess betrachtet werden: von der Anwerbung über Visa, Arbeitserlaubnis und Aufenthaltstitel bis zum Wechsel des Arbeitgebers und langfristige Perspektiven für Familienangehörige. ...

2. Februar 2026 · 1 Minute · 111 Wörter