Hamburg nutzt weiterhin Microsoft-Produkte

Elena Metz und Benjamin Hilbricht schreiben in »DMK-Vorsitzender Jan Pörksen: „Im Norden sind wir in vielen Dingen vorn“« für tagesspiegel.de Stichwort digitale Souveränität: Open Desk setzen Sie nicht ein, wie sieht es mit digitaler Souveränität generell aus? Es ist ein Missverständnis zu denken, nur wer Open Desk benutzt, verwendet Open Source oder ist souverän. Wir verwenden ganz viel Open Source in zahlreichen Anwendungen. Im Moment wird in der zweifellos wichtigen Souveränitätsdebatte viel auf die Frage des Software-Einsatzes verengt. Das ergibt ein schiefes Bild. ...

2. März 2026 · 1 Minute · 123 Wörter

Abhängigkeiten tatsächlich reduzieren

Frank Karlitschek schreibt in »Digitale Souveränität: Europas digitale Zukunft braucht einen souveränen Plan A« für tagesspiegel.de Digitale Souveränität entsteht nicht dadurch, dass Alternativen bereitliegen. Sie entsteht dadurch, dass sie im Regelbetrieb genutzt werden. Nur so lassen sich Abhängigkeiten tatsächlich reduzieren, Kostenstrukturen verändern und eigene technologische Kompetenzen aufbauen. Eine Definition, die Nutzung ausdrücklich offenlässt, erklärt Stillstand zur souveränen Option. ...

9. Februar 2026 · 1 Minute · 125 Wörter

Proprietäre Systeme würden immer eine strukturelle Abhängigkeit erzeugen

tagesspiegel.de schreibt in »Digitale Souveränität: Minister Schrödter kritisiert geplante Neudefinition der Bundesregierung« Wirkliche Souveränität ist daher nach Ansicht Schrödters nur mit Open Source erreichbar. „Digitale Souveränität ist schlicht keine Governancefrage, sondern eine der technischen Eigentums- und Kontrollarchitektur“, schreibt Schrödter. „Die Fähigkeiten und Möglichkeiten, die die Sicherung digitaler Souveränität erfordert, lassen sich nicht vertraglich herstellen und auch nicht regulatorisch erzwingen, solange der Quellcode und die Verfügungsgewalt über die zentrale technologische Basis außerhalb staatlicher Kontrolle liegen.“ Proprietäre Systeme würden immer eine strukturelle Abhängigkeit erzeugen, Open Source kehre dieses Verhältnis um. ...

9. Februar 2026 · 1 Minute · 193 Wörter

Nachnutzung generativer KI-Systeme

Die Studie »Nachnutzung generativer KI-Systeme« des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer FOKUS, Version 1.0 vom 19.12.2025, verfasst von Jens Tiemann und Dorian Wachsmann und am 04.02.2026 veröffentlicht, dokumentiert und analysiert bestehende generative KI-Systeme der öffentlichen Verwaltung wie KIPITZ, PLAIN und LLMoin einschließlich ihrer technischen Architekturen und Funktionsweisen. Die zentrale Erkenntnis ist keine Empfehlung für eine einzelne Lösung, sondern die strukturierte Bestandsaufnahme vorhandener Systeme als Grundlage für mögliche Nachnutzung innerhalb der Verwaltung. Entscheidend ist damit die Transparenz über Architektur, Plattformansätze und technische Ausgestaltung bestehender Lösungen, um ihre Übertragbarkeit und Weiterverwendung sachlich prüfen zu können. ...

5. Februar 2026 · 1 Minute · 94 Wörter

Plan B

tagesspiegel.de schreibt in »Neudefinition der Bundesregierung: Plan B für digitale Souveränität« Inhaltlich entscheidend sei die Verfügbarkeit von Alternativen und Wahlmöglichkeiten. „Unsere Definition von Souveränität ist es, immer einen Plan B zu haben“, sagte Hölscher bei einer Veranstaltung des Bitkom. Schon im Januar hatte Tagesspiegel Background berichtet, dass die Wechselfähigkeit von Systemen ein wichtiges Element der Definition werden soll. Auch die Einflussfähigkeit auf Anbieter, technologische Gestaltungsfähigkeit, die Resilienz der Infrastruktur und die Förderung wirtschaftlicher Wertschöpfungsfähigkeit sind Teil der Begriffsbestimmung. ...

4. Februar 2026 · 1 Minute · 153 Wörter