Per Verordnung

Es entsteht der Eindruck, dass die Schweizer Wettbewerbsaufsicht versucht, ein Souveränitätsproblem per Verordnung zu regeln. An der Abhängigkeit ändert das jedoch nichts. Auffällig ist zudem, wie häufig openDesk in dem Video unterschwellig und gezielt erwähnt wird.

15. Januar 2026 · 1 Minute · 36 Wörter

Einem politischen Werkzeug

Stefan Krempl schreibt in »Weg von Microsoft: Abgeordnete fordern digitale Souveränität im EU-Parlament« für heise.de “Mit seinen Tausenden von Mitarbeitern und seinen enormen Ressourcen ist das Europäische Parlament am besten positioniert, um den Vorstoß für technologische Souveränität voranzutreiben”, heißt es in dem Schreiben den Berichten zufolge. Die Volksvertreter betonen demnach, dass sich selbst “alte Freunde in Feinde verwandeln und deren Unternehmen zu einem politischen Werkzeug werden” könnten. Deshalb dürfte sich die EU “diese Abhängigkeit von ausländischer Technologie nicht leisten”. Sie solle auch nicht weiter “Milliarden von Steuergeldern ins Ausland” überweisen. ...

30. November 2025 · 1 Minute · 90 Wörter

Nicht vor allem aus technischer Überlegenheit

In seinem Artikel »Revealing the Hidden Economics of Open Models in the AI Era« fasst Frank Nagle die Studie »The Latent Role of Open Models in the AI Economy« zusammen, die er gemeinsam mit Daniel Yue von der Georgia Tech verfasst hat. Er zeigt, wie deutlich offene KI-Modelle im aktuellen Markt unterschätzt werden. Grundlage ist ein ungewöhnlich umfangreicher Datensatz zu Nutzung, Preisen und Leistungsfähigkeit verschiedener Modelle. ...

19. November 2025 · 1 Minute · 167 Wörter

Baustein für die Souveränität

Axel Kannenberg schreibt in »Digitale Souveränität: “Am Ende gilt für die US-Konzerne immer das US-Recht”« für heise.de Open Source ist ein Baustein für die Souveränität, aber nicht die abschließende Lösung für alle Fragen der digitalen Souveränität. Wir müssen auch an den deutschen IT-Mittelstand mit proprietären Angeboten denken. Und es geht mir bei der ganzen Souveränitätsdiskussion nicht darum, künftig zu 100 Prozent in allen Bereichen nur noch deutsche und europäische Lösungen zu haben. Es geht darum, einseitige Abhängigkeiten auf ein kontrollierbares Maß zu senken. ...

8. November 2025 · 1 Minute · 83 Wörter

Abschaltdatum für Kupfernetze

Tagesspiegel Background schreibt in »EU-Richtline oder EU-Akt: Digital Networks Act: Bundesregierung spricht sich für Richtlinie aus« Auf diese nationalen Besonderheiten geht die Regierung an verschiedenen Stellen genauer ein. Denn gerade beim Glasfaserausbau sind andere Mitgliedsstaaten schon deutlich weiter als Deutschland. Deshalb ist es aus Sicht der Regierung nicht sinnvoll, in dem geplanten Rechtsakt ein EU-weites Abschaltdatum für Kupfernetze vorzugeben. Ein solches Datum sei ein zu starker Eingriff in die unternehmerische Freiheit der Telkos. Nach geltendem Recht kann derzeit hierzulande nur die Deutsche Telekom als Eigentümerin der Kupfernetze beantragen, diese in einer Region abzuschalten. Genau dieses Recht plant der Bund zu überarbeiten und hat bereits erste Eckpunkte vorgelegt (Tagesspiegel Background berichtete). Weiterhelfen könnte aber ein unverbindlicher Instrumentenkasten an Migrationskonzepten. ...

7. November 2025 · 1 Minute · 217 Wörter