Keine ausreichenden Administrations- oder Auskunftsmöglichkeiten

noyb.eu schreibt in »Microsoft 365 Education verletzt Privatsphäre von Kindern« Das ist allerdings nicht das eizige Problem im Zusammenhang mit 365 Education. Obwohl die Beschwerdeführerin nie eingewilligt hat, getrackt zu werden, wurden mehrere Cookies installiert. Laut Microsofts eigener Dokumentation analysieren diese das Nutzungsverhalten, sammeln Browserdaten und werden für Werbung verwendet. Die Schule der Beschwerdeführerin wusste offenbar gar nicht darüber Bescheid. Bedenkt man die weite Verbreitung von Microsoft 365 Education, trackt das Unternehmen höchstwahrscheinlich alle minderjährigen Nutzer:innen seiner Softwareprodukte -und das ohne eine gültige Rechtsgrundlage. ...

5. Juni 2024 · 2 Minuten · 336 Wörter

Mehr als eine Milliarde Euro

Stefan Krempl schreibt in »Bund: Lizenzkosten für Microsoft auf hohem Niveau, insgesamt neuer Rekord« für heise.de Ursprünglich wollte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) dieses Jahr verhindern, dass die Öffentlichkeit Einblick in die ständig steigenden Kosten der Bundesverwaltung für Software-Lizenzen und IT-Dienstleistungen wie Beratung, Wartung und Cloud- oder Serverdienste erhält. Doch nach Protest darf der Bundestagsabgeordnete Victor Perli von der Fraktion “Die Linke” die Zahlen nun publik machen. Alle Ressorts der Bundesregierung haben laut einer heise online vorliegenden Übersicht 2023 erstmals mehr als eine Milliarde Euro für die Nutzung von Lizenzen für Computerprogramme und IT-Services ausgegeben: Die einschlägigen Gebühren sind von rund 771 Millionen Euro im Jahr 2022 auf über 1,2 Milliarden in 2023 gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 441 Millionen Euro beziehungsweise rund 57 Prozent. ...

1. Juni 2024 · 1 Minute · 125 Wörter

Ausschließlich als Abonnement

Ab 2025 wird Microsoft Exchange ausschließlich als Abonnement verfügbar sein. Die vorgegebene Umstellungszeit könnte jedoch recht knapp sein. Obwohl ich davon überzeugt bin, dass Microsoft die Einführung der Abonnementspflicht möglicherweise noch einmal verschieben wird, um seine Kunden nicht zu entfremden, empfehle ich dennoch jedem Entscheider, zumindest zu prüfen, ob eine Open-Source-Alternative eine adäquate Lösung sein könnte.

9. Mai 2024 · 1 Minute · 56 Wörter

MS-DOS 4.0 ist Open Source

Scott Hanselman und Jeff Wilcox schreiben in »Open sourcing MS-DOS 4.0« für microsoft.com Today, in partnership with IBM and in the spirit of open innovation, we’re releasing the source code to MS-DOS 4.00 under the MIT license. There’s a somewhat complex and fascinating history behind the 4.0 versions of DOS, as Microsoft partnered with IBM for portions of the code but also created a branch of DOS called Multitasking DOS that did not see a wide release. ...

26. April 2024 · 1 Minute · 77 Wörter

96 Prozent

Justin Metz schreibt in »Software: Deutschlands Antwort auf Microsoft« für zeit.de Deutschlands Abhängigkeit von Microsoft ist enorm: 96 Prozent aller Behörden hierzulande nutzen die Programme des Konzerns, 69 Prozent dessen Server. Das ergab die letzte Abfrage des BMI aus dem Jahr 2019. Viel verändert haben dürfte sich seitdem nicht, jedenfalls steigen die Ausgaben des Bundes für Microsoft-Lizenzen: 209 Millionen Euro zahlten die Ministerien 2022 für Software und Dienstleistungen, vier Millionen Euro mehr als noch ein Jahr zuvor. Den größten Anteil daran hat mit 109 Millionen Euro das Verteidigungsministerium. Es folgt das Ministerium für Inneres: 40 Millionen Euro. ...

23. April 2024 · 1 Minute · 112 Wörter