Aus dem Fokus
Nach dem Microsoft unter Beweis gestellt hat, dass man einer Software, in die man nicht reinschauen kann, nicht trauen kann, rückt die digitalen Souveränität aus dem Fokus.
Nach dem Microsoft unter Beweis gestellt hat, dass man einer Software, in die man nicht reinschauen kann, nicht trauen kann, rückt die digitalen Souveränität aus dem Fokus.
Theresa Rauffmann in So abhängig ist Deutschland von Microsoft für wiwo.de: 209 Millionen Euro: So viel gaben die Bundesministerien und ihre nachgeordneten Behörden 2022 aus, um Software und Dienstleistungen von Microsoft zu nutzen. Die Kosten für Microsoft-Lizenzen haben sich damit innerhalb von sieben Jahren fast verfünffacht – 2015 lagen sie noch bei 43,5 Millionen. Im Vergleich zu 2021 sind die Ausgaben um zwei Prozent gestiegen. ...
Kay Nordenbrock schreibt in »Microsoft scannt passwortgeschützte ZIP-Dateien in der Cloud« für t3n.de: Wie genau Microsoft die Passwörter knackt, ist nicht bekannt. Der Forscher Kevin Beaumont hat allerdings einige Ideen: Das Unternehmen könnte zum Beispiel E-Mails nach dem Passwort für die Datei scannen und diese verwenden. Eine andere Methode ist, dass das Programm eine Liste von Passwörtern durchgeht und diese auf Dateien anwendet. ...
Stefan Krempl schreibt in »Marktanalyse: Microsoft-Abhängigkeit führt zu “Schmerzpunkten” beim Bund« für heise.de Insbesondere die Abhängigkeit von Microsoft-Produkten führt gemäß den Ergebnissen “zu Schmerzpunkten bei der Bundesverwaltung, die im Widerspruch zu den strategischen Zielen der IT des Bundes stehen”. Als kritisch befinden die befragten Anwender und Strategen demnach vor allem die damit eingeschränkte Informationssicherheit und rechtliche Unsicherheiten etwa im Bereich Datenschutz. Dabei handle es sich um Punkte, “die die digitale Souveränität des Staates gefährden”. Ferner knacke es im Getriebe aufgrund “unkontrollierbarer Kosten”, “eingeschränkter Flexibilität” und “fremdgesteuerter Innovation”. ...
Microsoft: Großer Widerstand gegen US-Zugriff auf weltweite Cloud-Daten → Sie möchte durchsetzen, dass die US-Justiz global mit einer nationalen Richteranordnung auf Nutzerdaten von US-Firmen in der Cloud zugreifen darf – auch dann, wenn die Server im Ausland stehen. Laut der überwältigenden Mehrheit der Eingaben an den Supreme Court befindet sich die US-Regierung mit dem Ansinnen aber komplett auf der falschen Spur und brächte damit neben dem Datenschutz das internationale Rechtssystem ins Wanken. ...