Wird dafür Vorwände finden

Daniel Weber schreibt in »Open Source statt Microsoft: Hier irrt sich Schleswig-Holstein!« für u-labs.de Wer will, der kann mit FOSS arbeiten. Wer hingegen in Wahrheit Konzernen Millionen in den Rachen werfen möchte, wird dafür Vorwände finden. Ein lesenswerter Artikel, der anhand aktueller Fälle und der Open-Source-Strategie von Schleswig-Holstein zeigt, wo die Lage komplexer ist, als es zunächst wirkt. Der Ton ist stellenweise sehr zugespitzt. Inhaltlich sind die aufgeführten Punkte jedoch zutreffend.

12. Februar 2026 · 1 Minute · 71 Wörter

481,4 Millionen Euro

Svenja Bergt schreibt in »Digitale Abhängigkeit von den USA: Bund zahlt mehr für Microsoft-Lizenzen« für taz.de Trotz der Pläne, Deutschland digital unabhängiger von den USA zu machen, sind die Ausgaben des Bundes für Lizenzen des US-Softwarekonzerns Microsoft im vergangenen Jahr erneut gestiegen. 481,4 Millionen Euro zahlten die Bundesverwaltung sowie Zuwendungsempfänger des Bundes 2025 an Microsoft, so die Antwort auf eine schriftliche Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Rebecca Lenhard, über die zuerst die Süddeutsche Zeitung Dossier berichtete. ...

9. Februar 2026 · 1 Minute · 143 Wörter

Immer weniger einzusetzen

Leonard Schulz schreibt in »Digitale Unabhängigkeit: Wie der Bundestag den Absprung von Microsoft & Co. schaffen will« für table.media Vieles in der Kommission deutet daraufhin, Microsoft perspektivisch immer weniger einzusetzen. Derzeit stellt die Bundestagsverwaltung für mehr als 10.000 Arbeitsplätze im Parlament und in den Wahlkreisbüros standardmäßig Microsoft 365 bereit – ergänzt um eine Open-Source-Alternative, die sogenannte Phoenix-Suite. Die Suche nach einem vollwertigen Ersatz ist noch nicht abgeschlossen. Die Nutzererfahrung und die enge Verzahnung der Microsoft-Produkte gelten als hohe Hürde. Eine europäische All-in-One-Lösung, die Cloud-Infrastruktur und Arbeitsplattform nahtlos integriert, existiert bislang nicht. ...

3. Februar 2026 · 1 Minute · 183 Wörter

Wie sehr wir uns binden

Esther Menhard schreibt in »Bayerischer Landtag: Streit um Microsoft eskaliert« für netzpolitik.org Gleichzeitig greifen die Unternehmen gezielt in die Debatte darum ein, was digitale Souveränität bedeutet. „Sie eignen sich die Bedeutungen des zivilgesellschaftlichen Konzepts gezielt an und höhlen es aus“, sagt Thiel gegenüber netzpolitik.org. In der Folge entkämen sie auch einer schärferen Kontrolle und Regulierung durch die Politik. „Wir sollten daher nicht danach fragen, ob das betreffende IT-Produkt nach Standard XY souverän ist“, sagt Thiel. Viel wichtiger sei die Frage, wie sehr wir uns binden, wenn wir eine bestimmte Software in der öffentlichen Verwaltung einsetzen. ...

23. Januar 2026 · 1 Minute · 95 Wörter

Per Verordnung

Es entsteht der Eindruck, dass die Schweizer Wettbewerbsaufsicht versucht, ein Souveränitätsproblem per Verordnung zu regeln. An der Abhängigkeit ändert das jedoch nichts. Auffällig ist zudem, wie häufig openDesk in dem Video unterschwellig und gezielt erwähnt wird.

15. Januar 2026 · 1 Minute · 36 Wörter