20 Jahre Google Maps

Ich nutze Google Maps fast nur, um mir lokale Geschäfte oder Restaurants anzeigen zu lassen. In meinem Freundeskreis ist das eher die Ausnahme. Wie stark Google mit seinem Kartendienst inzwischen im Alltag verankert ist, beschreibt Mathias Großklaus in seinem Artikel »20 Jahre Google Maps in Deutschland: Heimliches Betriebssystem unseres Alltags« auf tagesspiegel.de. Ganz schleichend treten Kommunen ihre Planungsfähigkeit an den US-Konzern ab. Eigene Daten fließen ab, sie werden mit anderen Daten verschnitten und landen so in einem Datensatz, den nur Google kontrolliert. Über eine Analysesoftware fließen sie an die Kommunen zurück. Schon jetzt besitzt Google viel bessere Planungsdaten als Behörden, weit über den Mobilitätsbereich hinaus. Und das, obwohl die Marktmacht der Plattform stark auf öffentlichen Quellen beruht. Das sind nicht nur amtliche Geodaten, sondern auch die vielen Eingaben von Nutzenden: Rezensionen, eingetragene Öffnungszeiten, gemeldete Gefahrenstellen. ...

23. April 2026 · 1 Minute · 135 Wörter

Einsatz zertifizierter Software

Henrik Mortsiefer schreibt in »Deutsche Autobauer setzen auf Open-Source-Allianz« für tagesspiegel.de Kostengünstige, schlanke und schnelle Lösungen kann Open-Source-basierte Software bieten. „OSS ermöglicht nicht nur den Zugang zu globalem Wissen und Ressourcen, sondern fördert auch technologische Innovationen und die Entwicklung der nächsten Fahrzeuggeneration“, sagt Maria Anhalt. Besonders wichtig sei dabei der Einsatz zertifizierter Software, die nach anerkannten Standards und Normen entwickelt oder zertifiziert wurde. „Denn nur so können Sicherheit und Zuverlässigkeit im Automobilsektor gewährleistet werden.“ ...

5. August 2025 · 1 Minute · 197 Wörter

42 Milliarden Euro

Andreas Wilkens schreibt in »Verbrenner-Dienstwagen: Staat subventioniert jährlich mit 13,7 Milliarden Euro« für heise.de Firmenwagen, die mit Benzin oder Diesel betrieben werden, subventionierte der deutsche Staat im Jahr 2023 mit 13,7 Milliarden Euro. Das hat das Beratungsunternehmen ERM für die Verkehrs-Dachorganisation Transport and Environment (T&E) errechnet. Unter den fünf größten europäischen Ländern kommt Deutschland nach dieser Rechnung auf den zweiten Platz, nach Italien mit 16 Milliarden Euro. Frankreich folgt mit 6,4 Milliarden, darauf Polen mit 6,1 Milliarden Euro. Spanien kommt auf 0,1 Milliarden Euro. In den größten europäischen Ländern insgesamt würden mit fossilen Brennstoffen betriebene Dienstwagen die Steuerzahler jährlich 42 Milliarden Euro kosten, erklärt T&E weiter. ...

22. Oktober 2024 · 1 Minute · 124 Wörter

Gestiegene Energie- und Personalkosten

Josefine Fokuhl schreibt in »Deutschlandticket: Warum das günstige 49-Euro-Angebot Bahnstrecken bedroht« für handelsblatt.com Die Branche klagt seit Jahren über gestiegene Energie- und Personalkosten. Außerdem ist die Umstellung der Bus- und Bahnflotten auf umweltschonende Alternativen wie Elektro- oder Wasserstoffantriebe kostspielig. Dieses Argument ist für mich nicht nachvollziehbar. Laut der Statistik von Statista ist der Börsenstrompreis an der EPEX von Juli 2023 bis Juli 2024 gesunken. Auch das Thema Personalkosten bereitet mir Unklarheiten. Seit der Einführung des Deutschlandtickets sind meiner Wahrnehmung nach, die Fahrschein-Kontrollen deutlich zurückgegangen. Zwar wurden im Frühjahr höhere Löhne ausgehandelt, aber ich bezweifle, dass diese die Einsparungen bei Personal- und Energiekosten aufzehren. ...

13. August 2024 · 1 Minute · 112 Wörter

Günstiger als die Bahn

DER SPIEGEL schreibt in »Bahn laut Greenpeace-Vergleich meist teurer als Flug« Laut einer Untersuchung von Greenpeace ist das Flugzeug in 70 Prozent aller Fälle günstiger als die Bahn.

20. Juli 2023 · 1 Minute · 28 Wörter