Öffentlich unbekannten Zustand

Udo Seidel schreibt in »Warum Open-Source-Patches in Banken oft nicht ankommen« für heise.de: Es ist bekannt, dass es Wochen, Monate, manchmal sogar Jahre dauern kann, bis ein Sicherheitspatch aus dem Quellcode-Repository in der Produktivumgebung einer Bank landet. Es ist aber noch schlimmer, denn oft genug patchen die Firmen die Software selbst. Allerdings bleibt diese Änderung der Community verborgen. Die Banken verfolgen folgende Prozedur: Klonen, Patchen, Neuabgleich mit dem offiziellen Repo, Patchen, … und so weiter. Auf diese Weise – und das ist nur ein fiktives Beispiel – kann eine Bank auch im Jahr 2026 noch einen Apache-Webserver in der Version 2.2.x betreiben. Sprich: es gibt Software in einem öffentlich unbekannten Zustand in der IT von Finanzinstituten. Dieser Zustand ist nicht neu und ließ sich bis vor ein paar Monaten auch „wegdiskutieren“. ...

9. Oktober 2026 · 1 Minute · 156 Wörter

grommunio

Neulich lerne ich »grommunio« kennen. Eine quelloffene und native Alternative für Microsoft Exchange. Für das Homelab zu groß aber für kleine Firmen oder Vereine sicherlich eine gute Alternative, wenn man von Outlook nicht loslassen kann oder will.

26. September 2026 · 1 Minute · 37 Wörter

Ein cooles Konzept

Author schreibt in »Open Source in den Bundesländern: Findet Schleswig-Holsteins Modell Nachahmer?« für tagesspiegel.de Der Landesdigitalminister Steffen Schütz (BSW) will das aber nicht als reine Sparaktion verstanden wissen. Open Source sei nicht einfach billiger als die klassischen US-Hyperscaler-Produkte. „Die Kosten habe ich ja eh schon“, betonte Schütz am Dienstag gegenüber Tagesspiegel Background. „Wir wollten ein cooles Konzept, das Konzept war entscheidend.“ ...

24. September 2026 · 1 Minute · 180 Wörter

selfh.sh

Wer Dienste selbst hosten will oder mal stöbern will, was es so gibt, dem sei »selfh.sh« an Herz gelegt. Eine gepflegte Übersicht an mehr oder weniger gut abgehangener Software. Die News sind gut aufgearbeitet, beinhalten aber keine Informationen, die andere Kanäle auch nicht ausspielen. Das Repo piotrkulpinski/open-source-alternatives ist ebenfalls eine gute Anlaufstelle und wird ebenfalls aktiv gepflegt.

12. September 2026 · 1 Minute · 57 Wörter

superfile

Für alle, die viel im Terminal arbeiten, ist »superfile« mein neuer Lieblings-Dateimanager. Besonders gut gefällt mir die visuelle, aufgeräumte Oberfläche.

18. Juli 2026 · 1 Minute · 20 Wörter