Nicht submandantenfähig

Elena Metz schreibt in »Microsoft-Alternative: Zürich plant Praxistest mit Open Desk« für background.tagesspiegel.de Kritisch sehen die Autor:innen außerdem, dass Open Desk nicht submandantenfähig ist, was bedeutet, dass Unterorganisationen oder Tochtergesellschaften nicht als in sich geschlossene Einheiten in einer einzigen Software-Instanz abgebildet und verwaltet werden können. Das System kann so nicht automatisiert wachsen (skalieren), Onboarding und Wartung werden aufwendiger. Die Funktion steht seit Langem auf der Roadmap des ZenDiS. Ein erfahrener Softwarearchitekt wies mich darauf hin, dass die Mandantentrennung möglicherweise entbehrlich ist, da Kubernetes die Trennung und das Ressourcenmanagement übernehmen könnte. Mir fehlt allerdings das Know-how, um das seriös bewerten zu können.

1. Juni 2026 · 1 Minute · 101 Wörter

Abliteration

Mike Faust schreibt in »Abliteration: Entfernung von Sicherheitsmechanismen in KI-Modellen immer einfacher« für golem.de Mit Software-Tools lassen sich KI-Modelle so modifizieren, dass deren Sicherheitsvorkehrungen keine Anwendung mehr finden (Abliteration). Dadurch lassen sich Informationen über die Ausbreitung von Chlorgas, tödliche Rizin-Dosierungen, Code zum Diebstahl von Kreditkartendaten und Geschichten über Kindesmissbrauch erzeugen. Wie die Financial Times (FT) in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe Alice herausfand, sind derartige Tools dazu in der Lage, die Sicherheitsvorkehrungen des Open-Source-KI-Modells Llama 3.3 in weniger als 10 Minuten und ohne spezielle Hardware zu entfernen. Das Modell reagierte daraufhin auch auf Eingabeaufforderungen, die das Original verweigert hatte. ...

26. Mai 2026 · 1 Minute · 98 Wörter

Open Source Vorrang

Author schreibt in »Republica : Bas und Wildberger gegen die „Tech Bros“« für tagesspiegel.de Der Digitalminister versprach, dass bei allen neuen Beschaffungen Open Source Vorrang habe, wo immer es eine tragfähige Lösung gebe. Als Beispiel nannte er Open Desk, mit dem nun 30 Prozent der Arbeitsplätze im Ministerium ausgestattet seien. Damit die Zendis diese Softwarealternative noch schneller ausbauen und ausrollen kann, soll sie künftig auch mehr Geld erhalten. „Wir müssen sie natürlich finanziell anders ausstatten, das ist ganz klar“, sagte Wildberger. ...

20. Mai 2026 · 1 Minute · 194 Wörter

Deutlich weniger Geld

Im Tagesspiegel Background hat Benjamin Hilbricht aufgearbeitet, wie stark die Kosten für Oracle gestiegen sind. Häufig wird Microsoft als Beispiel für wachsende Lizenzkosten und Lock-in-Effekte genannt. Oracle schneidet in dieser Hinsicht nur geringfügig besser ab. Der Artikel ist hinter einer Paywall. Zwei Zitate daraus sind besonders prägnant. Benjamin Hilbricht schreibt in »Digitale Abhängigkeiten der Länder: Was die Bundesländer für Oracle ausgegeben haben« für tagesspiegel.de: ...

13. Mai 2026 · 1 Minute · 126 Wörter

Frei von den Fesseln

Stefan Krempl schreibt in »Münchens IT-Wende: Open Source ist für die neue Koalition der Normalfall« für heise.de Um diesen Anspruch in der komplexen Verwaltungswelt umzusetzen, soll das Anfang 2024 im Rahmen eines grün-roten 5-Punkte-Plans gegründete Open Source Program Office (OSPO) dem Vernehmen nach aufgewertet werden. Es fungiert als zentrale Steuerungseinheit, die Projekte sichtet, Zusammenarbeit mit der Community koordiniert und rechtliche Hürden bei der Veröffentlichung städtischer Eigenentwicklungen abbaut. Ziel ist eine IT-Infrastruktur, die frei von den Fesseln proprietärer Anbieter agiert und stattdessen konsequent auf offene Schnittstellen und herstellerunabhängige Standards setzt. ...

12. Mai 2026 · 1 Minute · 99 Wörter