481,4 Millionen Euro

Svenja Bergt schreibt in »Digitale Abhängigkeit von den USA: Bund zahlt mehr für Microsoft-Lizenzen« für taz.de Trotz der Pläne, Deutschland digital unabhängiger von den USA zu machen, sind die Ausgaben des Bundes für Lizenzen des US-Softwarekonzerns Microsoft im vergangenen Jahr erneut gestiegen. 481,4 Millionen Euro zahlten die Bundesverwaltung sowie Zuwendungsempfänger des Bundes 2025 an Microsoft, so die Antwort auf eine schriftliche Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Rebecca Lenhard, über die zuerst die Süddeutsche Zeitung Dossier berichtete. ...

9. Februar 2026 · 1 Minute · 143 Wörter

Proprietäre Systeme würden immer eine strukturelle Abhängigkeit erzeugen

tagesspiegel.de schreibt in »Digitale Souveränität: Minister Schrödter kritisiert geplante Neudefinition der Bundesregierung« Wirkliche Souveränität ist daher nach Ansicht Schrödters nur mit Open Source erreichbar. „Digitale Souveränität ist schlicht keine Governancefrage, sondern eine der technischen Eigentums- und Kontrollarchitektur“, schreibt Schrödter. „Die Fähigkeiten und Möglichkeiten, die die Sicherung digitaler Souveränität erfordert, lassen sich nicht vertraglich herstellen und auch nicht regulatorisch erzwingen, solange der Quellcode und die Verfügungsgewalt über die zentrale technologische Basis außerhalb staatlicher Kontrolle liegen.“ Proprietäre Systeme würden immer eine strukturelle Abhängigkeit erzeugen, Open Source kehre dieses Verhältnis um. ...

9. Februar 2026 · 1 Minute · 193 Wörter

Fällt der gesamtwirtschaftliche Nutzen

In der Studie »Vibe Coding Kills Open Source« untersuchen Miklós Koren, Gábor Békés, Julian Hinz und Aaron Lohmann die möglichen Auswirkungen von KI-gestütztem Programmieren auf Open-Source-Software. KI senkt die Kosten, bestehende Bibliotheken zu nutzen und neue Anwendungen darauf aufzubauen. Gleichzeitig nimmt aber die direkte Beteiligung ab. Weniger Entwickler lesen Dokumentationen, melden Fehler oder beteiligen sich an öffentlichen Diskussionen. Diese Formen der Beteiligung stellen heute eine wesentliche Quelle für Sichtbarkeit, Nachfrage und Einkommen von Maintainerinnen und Maintainern dar. In ihrem ökonomischen Modell zeigen die Autoren, dass bei wachsendem Vibe Coding unter den heutigen Finanzierungsmechanismen weniger neue Open-Source-Projekte entstehen und bestehende seltener weiterentwickelt werden. Die verfügbare Open-Source-Software nimmt ab, ihre durchschnittliche Qualität sinkt. Obwohl die Produktivität gestiegen ist, ist der gesamtwirtschaftliche Nutzen dadurch geringer. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Open Source in seiner heutigen Form nur dann bestehen kann, wenn sich die Vergütung und Anreizstrukturen für Maintainer grundlegend ändern. ...

8. Februar 2026 · 1 Minute · 149 Wörter

Aktuell testen wir

Elena Metz schreibt in »Staatssekretärin Daniela Dylakiewicz: „Wir tun gut daran, alternative Lösungen zu testen und einzusetzen“« für tagesspiegel.de Um Sicherheit im weiteren Sinne geht es auch, wenn man sich die Abhängigkeiten von bestimmter Software aus dem Ausland anschaut. Spätestens seit dem Europäischen Gipfel im November ist digitale Souveränität ein zentrales Thema. Als wichtiger Baustein wird hier immer wieder Open-Source-Software genannt. Welche Rolle spielt das in Sachsen? ...

6. Februar 2026 · 1 Minute · 146 Wörter

Score für digitale Souveränität

Viola Heeger schreibt in »Digitale Souveränität: München macht Abhängigkeiten messbar« für tagesspiegel.de Die bayerische Landeshauptstadt hat Kriterien ausgearbeitet, mit denen sich digitale Souveränität konkret bewerten lässt. Grundlage ist ein Beschluss des IT-Ausschusses von vergangener Woche, der Tagesspiegel Background exklusiv vorliegt. Darin wird ein Souveränitätscheck eingeführt, für den IT@M, der zentrale IT-Dienstleister der Stadt, gemeinsam mit der Technischen Universität München eine Methodik entwickelt hat: der „Score für digitale Souveränität“ (SDS) ...

2. Februar 2026 · 1 Minute · 171 Wörter