Abliteration

Mike Faust schreibt in »Abliteration: Entfernung von Sicherheitsmechanismen in KI-Modellen immer einfacher« für golem.de Mit Software-Tools lassen sich KI-Modelle so modifizieren, dass deren Sicherheitsvorkehrungen keine Anwendung mehr finden (Abliteration). Dadurch lassen sich Informationen über die Ausbreitung von Chlorgas, tödliche Rizin-Dosierungen, Code zum Diebstahl von Kreditkartendaten und Geschichten über Kindesmissbrauch erzeugen. Wie die Financial Times (FT) in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe Alice herausfand, sind derartige Tools dazu in der Lage, die Sicherheitsvorkehrungen des Open-Source-KI-Modells Llama 3.3 in weniger als 10 Minuten und ohne spezielle Hardware zu entfernen. Das Modell reagierte daraufhin auch auf Eingabeaufforderungen, die das Original verweigert hatte. ...

26. Mai 2026 · 1 Minute · 98 Wörter

Open Source Vorrang

Author schreibt in »Republica : Bas und Wildberger gegen die „Tech Bros“« für tagesspiegel.de Der Digitalminister versprach, dass bei allen neuen Beschaffungen Open Source Vorrang habe, wo immer es eine tragfähige Lösung gebe. Als Beispiel nannte er Open Desk, mit dem nun 30 Prozent der Arbeitsplätze im Ministerium ausgestattet seien. Damit die Zendis diese Softwarealternative noch schneller ausbauen und ausrollen kann, soll sie künftig auch mehr Geld erhalten. „Wir müssen sie natürlich finanziell anders ausstatten, das ist ganz klar“, sagte Wildberger. ...

20. Mai 2026 · 1 Minute · 194 Wörter

Deutlich weniger Geld

Im Tagesspiegel Background hat Benjamin Hilbricht aufgearbeitet, wie stark die Kosten für Oracle gestiegen sind. Häufig wird Microsoft als Beispiel für wachsende Lizenzkosten und Lock-in-Effekte genannt. Oracle schneidet in dieser Hinsicht nur geringfügig besser ab. Der Artikel ist hinter einer Paywall. Zwei Zitate daraus sind besonders prägnant. Benjamin Hilbricht schreibt in »Digitale Abhängigkeiten der Länder: Was die Bundesländer für Oracle ausgegeben haben« für tagesspiegel.de: ...

13. Mai 2026 · 1 Minute · 126 Wörter

Frei von den Fesseln

Stefan Krempl schreibt in »Münchens IT-Wende: Open Source ist für die neue Koalition der Normalfall« für heise.de Um diesen Anspruch in der komplexen Verwaltungswelt umzusetzen, soll das Anfang 2024 im Rahmen eines grün-roten 5-Punkte-Plans gegründete Open Source Program Office (OSPO) dem Vernehmen nach aufgewertet werden. Es fungiert als zentrale Steuerungseinheit, die Projekte sichtet, Zusammenarbeit mit der Community koordiniert und rechtliche Hürden bei der Veröffentlichung städtischer Eigenentwicklungen abbaut. Ziel ist eine IT-Infrastruktur, die frei von den Fesseln proprietärer Anbieter agiert und stattdessen konsequent auf offene Schnittstellen und herstellerunabhängige Standards setzt. ...

12. Mai 2026 · 1 Minute · 99 Wörter

60 Millionen Euro

Achim Sawall schreibt in »SAP investiert in Berliner KI-Start-up N8n« für golem.de Die Beteiligung von SAP an N8n ist nicht sehr hoch. Laut dem aktuellen Handelsregistereintrag besitzt SAP nun 1,3 Prozent an N8n. Das Handelsblatt berichtet unter Berufung auf einen Insider, dass SAP für die Beteiligung 60 Millionen Euro ausgab. Auch ein Lizenzvertrag für die Integration von N8n in SAP-Software sei Teil des Anteilkaufs. n8n galt früh als eine der leistungsfähigsten No-Code-Anwendungen. Trotzdem setzten viele Verwaltungen auf Lösungen von MGM, die weniger ausgereift wirkten. n8n entwickelte sich schnell weiter, war öffentlich gut präsentierbar, verfügte früh über eine große Community und stammt aus Deutschland. Die öffentliche Verwaltung hätte die Möglichkeit gehabt, das Projekt finanziell zu unterstützen und für den Einsatz im Bereich VS-NfD weiterzuentwickeln. Die Investition von SAP erscheint vor diesem Hintergrund strategisch clever.

12. Mai 2026 · 1 Minute · 133 Wörter