openDesk an die Privatwirtschaft vertreiben

Christian Wölbert schreibt in »openDesk: Interview mit ZenDiS-Chef Alexander Pockrandt über die Entwicklung« für heise.de Deswegen suchen wir nun Partner, die openDesk an die Privatwirtschaft vertreiben. Dabei partizipieren wir nicht nur finanziell, wir erhöhen auch den Verbreitungsgrad und profitieren von Weiterentwicklungen für diese Kunden, die wiederum in openDesk einfließen und das Produkt stärken. Der meiste Inhalt war mir schon bekannt, aber dieses Detail fand ich spannend. ...

8. Oktober 2025 · 1 Minute · 66 Wörter

Open Source Monitor 2025

Der neue »Open Source Monitor 2025« von Bitkom ist erschienen. Ich habe mir die Ergebnisse angesehen und die Punkte herausgegriffen, die für Verwaltungen besonders wichtig sind. Open Source ist inzwischen in Wirtschaft und öffentlichem Sektor fest verankert Etwa zwei Drittel der befragten Behörden nutzen Open Source bewusst Vorteile sind geringere Kosten, Anpassungsfähigkeit und weniger Abhängigkeit von proprietären Anbietern Für Verwaltungen ist digitale Souveränität zentral weil offene Systeme geprüft, verändert und weiterentwickelt werden können Es fehlt oft an Verständnis, Qualifizierung und an Strukturen für konsequenten Einsatz Wichtig sind klare Strategien, Ressourcen für Weiterbildung, Standards und Schnittstellen sowie passende Ausschreibungsmodelle Mein Eindruck ist dass der Monitor in diesem Jahr recht dünn wirkt. Neue Erkenntnisse sind kaum zu finden. Wer hier mitliest bekommt vielleicht schon einen besseren Eindruck vom Ökosystem. ...

27. September 2025 · 1 Minute · 127 Wörter

Nicht kostenlos

Am 23. September 2025 haben mehrere Open-Source-Organisationen den offenen Brief »Open Infrastructure is Not Free: A Joint Statement on Sustainable Stewardship« veröffentlicht. Die Botschaft lautet, dass die öffentliche Software-Infrastruktur grundlegend für die digitale Wirtschaft ist, aber nicht kostenlos. Worum es geht Öffentliche Paketregister wie Maven Central, PyPI, crates.io oder Packagist tragen die Software-Lieferketten Der Betrieb erfordert Personal, Hosting und Sicherheit, Kosten, die bisher oft von wenigen Organisationen oder Freiwilligen getragen werden Die Erwartungen steigen, etwa bei Verfügbarkeit, Signaturen, Compliance und Schutz vor Missbrauch Gefordert werden Modelle, bei denen große Nutzer stärker beitragen, ohne die Offenheit einzuschränken Ich kann den beschriebenen Schmerz nachvollziehen und sehe gleichzeitig das Dilemma. Wer Zeit oder Geld investiert, übernimmt Verantwortung, verschafft sich damit aber auch einen Wettbewerbsnachteil gegenüber jenen, die alles kostenlos nutzen. Für große Firmen ist das tragbar, für kleine Unternehmen im harten Wettbewerb kaum. Trotzdem bleibt unumstritten, dass die Infrastruktur und auch das Ökosystem ohne Beiträge auf Dauer nicht stabil sein wird. ...

25. September 2025 · 1 Minute · 158 Wörter

Als Vorreiter allein

Stefan Krempl schreibt in »Open-Source-Umstellung: Schleswig-Holsteins Digitalminister räumt Probleme ein« für heise.de Obwohl die Opposition die Software-Wende grundsätzlich befürwortet, kritisiert sie ein schlechtes Management des Prozesses. Auch die Landesdatenschutzbeauftragte Marit Hansen mahnt zur Vorsicht. Sie empfiehlt, das Tempo zu drosseln und sich stärker mit anderen Bundesländern abzustimmen, anstatt als Vorreiter allein voranzupreschen. Zugleich betont die Kontrolleurin aber: „Monopole sind immer schwierig.“ Damit liefere sich die Verwaltung einem Anbieter wie Microsoft aus. Der Cloud Act ermögliche es US-Behörden zudem prinzipiell, auf Nutzerdaten von US-Unternehmen zuzugreifen, auch wenn sie auf Servern im Ausland lägen. ...

24. September 2025 · 1 Minute · 188 Wörter

Open Source KI

Die Studie »Open Source KI für die digitale Verwaltung« wurde von Sopra Steria zusammen mit dem Centre for Digital Governance der Hertie School entwickelt. Grundlage sind eine umfassende Literaturauswertung und Interviews mit 32 Entscheidungsträgern aus Deutschland, Australien und Kanada. Im Mittelpunkt stehen drei Themenbereiche. Erstens die Rolle von Open Source im europäischen und deutschen Verwaltungskontext. Zweitens die Bewertung der Eignung von Open Source KI aus technischer, organisatorischer und wirtschaftlicher Sicht. Drittens konkrete Empfehlungen für Verwaltungen. Besonders hervorgehoben werden Maßnahmen wie die Einrichtung eines zentralen OSPO (Open Source Program Office), eine feste Budgetplanung mit klaren Quoten für Open Source Projekte sowie die Förderung kleiner agiler Teams für Innovation. ...

18. September 2025 · 1 Minute · 155 Wörter