Nicht submandantenfähig

Elena Metz schreibt in »Microsoft-Alternative: Zürich plant Praxistest mit Open Desk« für background.tagesspiegel.de Kritisch sehen die Autor:innen außerdem, dass Open Desk nicht submandantenfähig ist, was bedeutet, dass Unterorganisationen oder Tochtergesellschaften nicht als in sich geschlossene Einheiten in einer einzigen Software-Instanz abgebildet und verwaltet werden können. Das System kann so nicht automatisiert wachsen (skalieren), Onboarding und Wartung werden aufwendiger. Die Funktion steht seit Langem auf der Roadmap des ZenDiS. Ein erfahrener Softwarearchitekt wies mich darauf hin, dass die Mandantentrennung möglicherweise entbehrlich ist, da Kubernetes die Trennung und das Ressourcenmanagement übernehmen könnte. Mir fehlt allerdings das Know-how, um das seriös bewerten zu können.

1. Juni 2026 · 1 Minute · 101 Wörter

Europaweit

In der Pressemeldung »Bund stellt ZenDiS strategisch neu auf« des BMDS schreibt man: In dem Strategieprozess sollen konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, die eine nachhaltige Skalierung des ZenDiS ermöglichen. Durch die weitere Etablierung des souveränen Arbeitsplatzes openDesk und die Stärkung der Plattform openCode soll das ZenDiS einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Souveränität der öffentlichen Verwaltung leisten. Ziel ist es, das Open Source-Ökosystem nicht nur in Deutschland, sondern auch europaweit stärker zu aktivieren. ...

15. April 2026 · 1 Minute · 96 Wörter

Faire Wettbewerbsbedingungen

Die Gesellschaft für Informatik (GI) fordert in »Offener Brief an den Herrn Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS): Digitale Souveränität an Hochschulen – Dringender Handlungsbedarf für eine faire Marktsituation (openDesk vs. Microsoft)«, dass der Bund Maßnahmen ergreift, um die digitale Souveränität der Hochschulen zu stärken und faire Wettbewerbsbedingungen zwischen Open-Source-Lösungen (wie OpenDesk) und proprietären Anbietern wie Microsoft zu schaffen. ...

16. Februar 2026 · 1 Minute · 81 Wörter

openDesk und die Realität digitaler Souveränität

Seit dem politischen Kurswechsel im Weißen Haus werden die Forderungen nach digitaler Souveränität lauter. Unabhängig davon, wer dort regiert, ist es sinnvoll, dass sich ein Land technisch unabhängig machen kann. In der Debatte fällt häufig der Name »openDesk«. Die Suite gilt vielen als Allzweckwaffe gegen Microsoft. Wer die Google Suite kennt, kann sich openDesk ähnlich vorstellen, allerdings mit weniger Funktionen. Das ist kein Mangel, sondern Folge des Konzepts. openDesk wurde für die Anforderungen deutscher Verwaltungen entwickelt, nicht für die private Nutzung. ...

16. Februar 2026 · 2 Minuten · 350 Wörter

Als SaaS angeboten

Nicola Hauptmann schreibt in »ZenDiS vergibt Rahmenvertrag für openDesk « für egovernment.de Der auf Open Source spezialisierte Dienstleister soll als Generalunternehmer für zunächst 2 Jahre die Weiterentwicklung der Lösung koordinieren; Service, Wartung und Qualitätssicherung übernehmen. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Cloudanbieter der Schwarz Gruppe StacktIT, über dessen Cloud openDesk als SaaS angeboten werden soll. Definitiv interessant, wie sich B1 Systems bei dieser durchaus komplexen Aufgabe bewähren wird. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass ein so renommiertes Systemhaus im Open Source Bereich nicht vollständig versagt. ...

28. August 2024 · 1 Minute · 116 Wörter