Öffentlich unbekannten Zustand

Udo Seidel schreibt in »Warum Open-Source-Patches in Banken oft nicht ankommen« für heise.de: Es ist bekannt, dass es Wochen, Monate, manchmal sogar Jahre dauern kann, bis ein Sicherheitspatch aus dem Quellcode-Repository in der Produktivumgebung einer Bank landet. Es ist aber noch schlimmer, denn oft genug patchen die Firmen die Software selbst. Allerdings bleibt diese Änderung der Community verborgen. Die Banken verfolgen folgende Prozedur: Klonen, Patchen, Neuabgleich mit dem offiziellen Repo, Patchen, … und so weiter. Auf diese Weise – und das ist nur ein fiktives Beispiel – kann eine Bank auch im Jahr 2026 noch einen Apache-Webserver in der Version 2.2.x betreiben. Sprich: es gibt Software in einem öffentlich unbekannten Zustand in der IT von Finanzinstituten. Dieser Zustand ist nicht neu und ließ sich bis vor ein paar Monaten auch „wegdiskutieren“. ...

9. Oktober 2026 · 1 Minute · 156 Wörter

Ohne jegliche Nutzerinteraktion Schadcode auszuführen

Marc Stöckel schreibt in »Windows-Systeme per IPv6 aus der Ferne angreifbar« für golem.de In allen gängigen Windows-Versionen klafft eine äußerst gefährliche Sicherheitslücke, die es Angreifern ermöglicht, auf einem anfälligen Zielsystem aus der Ferne und ohne jegliche Nutzerinteraktion Schadcode auszuführen. Die besagte Schwachstelle ist als CVE-2024-38063 registriert und erreicht mit einem CVSS von 9,8 einen kritischen Schweregrad.

14. August 2024 · 1 Minute · 56 Wörter