25 9/11

Der 11. September hat sich in das kollektive Bewusstsein unserer Zeit eingebrannt. Was vor fast 25 Jahren geschah, wirkt aus meiner Sicht bis heute nach. Meine These ist, der Ruf nach unabhängiger IT-Infrastruktur (#DigitaleSouveränität) ist eine Folge aus 9/11. Ich habe die Berichte und Studien der letzten Jahre leider nicht systematisch gesammelt, daher kann das nur eine These bzw. Meinung sein. Ich will sie hier aber gerne festhalten. Nach 9/11 etablierte sich in der amerikanischen Politik ein Denken, das Misstrauen gegenüber anderen in den Mittelpunkt stellte. Die USA bauten politisch und ökonomisch ihre Haltung auf Überlegenheit zunehmend aus. ...

11. September 2026 · 2 Minuten · 327 Wörter

Open Source Vorrang

Author schreibt in »Republica : Bas und Wildberger gegen die „Tech Bros“« für tagesspiegel.de Der Digitalminister versprach, dass bei allen neuen Beschaffungen Open Source Vorrang habe, wo immer es eine tragfähige Lösung gebe. Als Beispiel nannte er Open Desk, mit dem nun 30 Prozent der Arbeitsplätze im Ministerium ausgestattet seien. Damit die Zendis diese Softwarealternative noch schneller ausbauen und ausrollen kann, soll sie künftig auch mehr Geld erhalten. „Wir müssen sie natürlich finanziell anders ausstatten, das ist ganz klar“, sagte Wildberger. ...

20. Mai 2026 · 1 Minute · 194 Wörter

Nachnutzung in der öffentlichen Verwaltung

Die Studie »Nachnutzung in der öffentlichen Verwaltung« von NExT e. V. untersucht, warum Verwaltungen bestehende digitale Lösungen übernehmen und welche Faktoren dabei ausschlaggebend sind. Zentrale Kernaussage ist, dass Nachnutzung vor allem durch Ressourcenknappheit, strategische Ziele der eigenen Organisation und rechtliche Vorgaben getrieben wird. 52 Prozent der Befragten nennen Ressourcenknappheit als wichtigen Auslöser, 51 Prozent strategische Ziele und 50 Prozent rechtliche Vorgaben. Ebenfalls relevant sind erfolgreiche Nutzung an anderer Stelle sowie gezielte Lösungssuche. Die Ergebnisse basieren auf 319 Personen mit praktischer Erfahrung in der Nachnutzung und zeigen, dass struktureller Druck und konkrete Problemlagen entscheidender sind als Innovationsimpulse von außen.

27. April 2026 · 1 Minute · 98 Wörter

Struktur sozialer Netzwerke

Eine neue Studie mit dem Titel »Can We Fix Social Media? Testing Prosocial Interventions using Generative Social Simulation« von Maik Larooij und Petter Törnberg zeigt, dass Social Media kaum zu reparieren ist. Die Forscher bauten ein minimalistisches Netzwerk mit KI-Agenten nach und fanden genau die bekannten Probleme von Echokammern, ungleicher Aufmerksamkeit und Polarisierung. Sechs getestete Maßnahmen wie chronologische Feeds oder das Verbergen von Likes halfen nur wenig und verschlimmerten manches sogar. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass nicht einzelne Algorithmen das Hauptproblem sind, sondern die Struktur sozialer Netzwerke selbst.

9. September 2025 · 1 Minute · 89 Wörter

Wird dominiert von den Big-Tech-Konzernen

Schon ein paar Tage her, aber trotzdem sehenswert: Martin Andree erklärt im Vortrag »Big Tech muss weg!«, warum große Tech-Konzerne ein strukturelles Problem sind – und was sich ändern müsste. Unsere mediale Öffentlichkeit wird dominiert von den Big-Tech-Konzernen aus den USA und China. Das hat der Medienwissenschaftler Dr. Martin Andree mit seiner Forschung nachgewiesen. Selbst große deutsche Medien bekommen nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit, verglichen mit den globalen Unternehmen. Gleichzeitig steuern deren Algorithmen unsere Aufmerksamkeit - was bekommen wir zu sehen und was nicht. Martin Andree gibt sich aber nicht mit der Analyse der Situation zufrieden, denn er macht auch Vorschläge dazu, wie wir die Lage ändern können. Er fordert: Big Tech muss weg! ...

4. August 2025 · 1 Minute · 127 Wörter