Voreingenommen programmiert

Andreas Wilkens schreib in »Argentinien will mit KI Verbrechen bekämpfen und vorhersagen« für heise.de Ein Mensch, der in einem Stadtviertel lebt, in dem es laut Statistik mehr Verbrechen als anderswo gibt, werde eher Ziel von Überwachung als Bewohner anderer Stadtteile, schreibt Becerra. Verhaltensweisen aufgrund algorithmischer Kriterien als kriminell einzustufen sei unverhältnismäßig, Techniken der Verbrechensvorhersage krankten ohnehin daran, dass sie voreingenommen programmiert seien. Insgesamt sieht Becerra die Privatsphäre der Nutzer digitaler Plattformen in Gefahr. Nationale Gesetze stellten jede Art von privater Kommunikation und Daten unter Schutz, auch dieses Prinzip würde untergraben und könne zu einer neuen Form der Überwachung führen. ...

1. August 2024 · 1 Minute · 99 Wörter

With an open source sticker

Folgende Zusammenfassung kommt von @[email protected] Firefox is just another US-corporate product with an ‘open source’ sticker on it. Their version 128 update has auto checked a new little privacy breach setting. If you still use a corporate browser, at least do some safety version! We mainly use @librewolf based on firefox. (yes, we know, a stable european or even non-US browser is still considered ‘futuristic’ in europe) ...

21. Juli 2024 · 1 Minute · 69 Wörter

Ein interessantes Dilemma

Was für ein interessantes Dilemma! Die EU hat einen Datenschutzbeauftragten ernannt, um die Einhaltung des Datenschutzes sicherzustellen. Das Europäischen Parlamen hat striktere Datenschutzverordnungen (DSGVO) verabschiedet. Ironischerweise bestätigt der Datenschutzbeauftragte die Verletzung dieser Bedingungen aufgrund des Einsatz von Microsoft durch die EU-Kommission, nur um in der Folge von dieser Kommission verklagt zu werden. Andreas Wilkens schreibt in »Streit über Microsoft 365: EU-Kommission verklagt EU-Datenschutzbeauftragten« für heise.de ...

5. Juli 2024 · 1 Minute · 208 Wörter

Gravierende Sicherheitslücke

Lilith Wittmann hat eine gravierende Sicherheitslücke aufgedeckt, durch die es möglich war, auf Daten von Gefängnisinsassen zuzugreifen. Dies stellt aus meiner Sicht ein erhebliches Risiko dar. Es bleibt abzuwarten, ob eine Datenschutzbehörde oder die Bundesnetzagentur Maßnahmen ergreifen wird.

26. Juni 2024 · 1 Minute · 38 Wörter

Kommunikationswege ändern

Kathrin Schmid schreibt in »Schutz gegen sexualisierte Gewalt: Kommt die “Chatkontrolle”?« für tagesschau.de Außerdem müssten Nutzerinnen und Nutzer der automatisierten Durchleuchtung erst zustimmen. Tun sie das nicht, könnten sie keine Bilder und Videos mehr auf der jeweiligen Plattform verschicken. Seien wir ehrlich, glaubt wirklich jemand, dass ein Individuum, welches sich an der Verbreitung kinderpornographischer Inhalte beteiligt, sich vorab die Genehmigung zur Überwachung einholt? Die Täter würden einfach ihre Kommunikationswege ändern oder andere Plattformen nutzen. Die Informationen zur genutzten Plattform werden höchstens noch über die überwachten Chats geteilt. Dieses vorgeschlagene Gesetz würde also nur diejenigen überwachen, die keine solchen Inhalte teilen. ...

21. Juni 2024 · 1 Minute · 167 Wörter