Informationelle Selbstbestimmung

Überwachung mittels Keylogger – Verwertungsverbot → Die Beklagte hat durch dessen Einsatz das als Teil des allgemeinen Persönlichkeitsrechts gewährleistete Recht des Klägers auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 iVm. Art. 1 Abs. 1 GG) verletzt. […]Die Beklagte hatte beim Einsatz der Software gegenüber dem Kläger keinen auf Tatsachen beruhenden Verdacht einer Straftat oder einer anderen schwerwiegenden Pflichtverletzung. Die von ihr „ins Blaue hinein“ veranlasste Maßnahme war daher unverhältnismäßig. ...

26. Juli 2017 · 1 Minute · 72 Wörter

Auf Knopfdruck aktiviert

Alle Securitys der Bahn tragen künftig Körperkameras → Die Kameras sollen der Bahn zufolge auf Knopfdruck aktiviert werden können. Die Aufzeichnungen sollen verschlüsselt gespeichert werden. „Bodycams sichern Beweismaterial und schützen vor Angriffen”, erklärte der Infrastrukturchef der Bahn, Ronald Pofalla. Ich finde die Argumentation für die Körperkameras schlüssig und aus Sicht des Securitypersonals auch total verständlich. Ich habe aber ein ungutes Gefühl dabei, dass die Kamera nicht doch einfach dauerhaft läuft und alles aufgezeichnet wird.

28. Juni 2017 · 1 Minute · 74 Wörter

Hoffen wir

Überwachung im Netz: Wie richtig guter Sex mit vielen Zuschauern → Ihre Daten sind gesammelt, Ihre Fingerabdrücke registriert, Ihre Iris gescannt. Hoffen wir einfach, dass alles gut geht. Hoffen wir, hoffen wir. Mit humoristischer Trockenheit regt Sibylle Berg zum Denken an. Leider erreicht dieser Artikel vermutlich nicht die Nichts-zu-verbergen-Haber.

4. Juni 2017 · 1 Minute · 49 Wörter

Hacking Galaxy S8

Hacking the Samsung Galaxy S8 Irisscanner → Mobile vendors have established fingerprints as a biometric feature to unlock smartphones. Now they turn to iris recognition, as do hackers. This video demonstrates how to circumvent the iris recognition of the Samsung Galaxy S8 flagship phone only using basic tools. Das verlinkte Video zeigt ganz gut, dass keine teure Hardware nötig ist, um den Irisscanner zu umgehen.

22. Mai 2017 · 1 Minute · 65 Wörter

Shazam verhält sich geschwätzig

Shazam meldet Standort heimlich an Werbenetzwerke auf Heise Online: Die Android-App des Musikerkennungsdienstes Shazam sendet heimlich Positionsdaten an Werbepartner. Das ergab eine Analyse der ct in der aktuellen Ausgabe 5/14. Ist auf dem Smartphone GPS aktiviert und die Shazam-App geöffnet, überträgt diese in unregelmäßigen Abständen die genauen Ortsdaten des Smartphones inklusive einer eindeutigen Kennnummer (Android ID) an die Werbenetzwerke Mologiq und Admarvel.

16. Februar 2014 · 1 Minute · 62 Wörter