Mehr als acht Milliarden Euro

In der Drucksache 21/5413 geht es um die Frage, wie viel der Bund für Software von US‑Firmen ausgegeben hat. Eine klare Summe nennt die Antwort nicht. Im Raum stehen mehr als acht Milliarden Euro, möglicherweise deutlich mehr. Eine genaue Zahl bleibt offen.

24. April 2026 · 1 Minute · 42 Wörter

Wirklich explodiert

Tagesspiegel Background schreibt in »BMDS-Staatssekretär Jarzombek: „Die Lizenzkosten sind wirklich explodiert“« Thomas Jarzombek (CDU) will die Lizenzkosten für Hyperscaler runterbringen. „Die Lizenzkosten, gerade bei den großen Anbietern, sind wirklich explodiert über die letzte Zeit“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär aus dem Digitalministerium am Mittwoch beim Fachkongress „Digitaler Staat“ in Berlin. Konkrete Anbieter nannte Jarzombek explizit nicht. „Wir müssen gucken, wie wir hier ein paar Posten reduzieren“, fuhr Jarzombek fort. ...

5. März 2026 · 1 Minute · 68 Wörter

900 Prozent

tagesspiegel.de schreibt in »Preissteigerungen von 900 Prozent: Bayerns Microsoft-Kosten bei Support-Verträgen explodieren« Der Artikel steht zwar hinter einer Paywall, ist aber über die bekannten öffentlichen Archive weiterhin zugänglich. Demnach haben sich die Kosten für Microsoft-Support für die bayerische Staatskanzlei seit 2020 um 900 Prozent erhöht. Während die Staatskanzlei im Jahr 2020 noch 27.000 Euro für den Support zahlte, waren es im vergangenen Jahr 248.740,91 Euro, berichtet „Golem“ unter Verweis auf „oeffentlichevergabe.de“. ...

13. Februar 2026 · 1 Minute · 138 Wörter

Digitale Souveränität jenseits der Mythen

Ich befasse mich seit mehreren Jahren intensiv mit digitaler Souveränität. Das begann lange bevor der Begriff zum Modewort wurde und dabei an Kontur verlor. Mythos 1: Digitale Souveränität nur mit Open Source? Open Source wird häufig mit digitaler Souveränität gleichgesetzt. Diese Gleichsetzung greift zu kurz. Open Source kann den Vendor Lock-in verringern, ihn aber nicht vollständig vermeiden. Der öffentliche Diskurs richtet sich oft auf große und vergleichsweise leicht umsetzbare Migrationen. Dazu zählen Groupware wie E-Mail, Kalender und Kontakte, Kommunikationsplattformen oder Office-Lösungen. Solche Wechsel lassen sich politisch gut vermitteln, auch weil es inzwischen ausreichend nutzbare Alternativen gibt. Die zentrale Herausforderung liegt dabei weniger in der Technik als in den finanziellen Rahmenbedingungen. ...

10. Februar 2026 · 5 Minuten · 1104 Wörter

Score für digitale Souveränität

Viola Heeger schreibt in »Digitale Souveränität: München macht Abhängigkeiten messbar« für tagesspiegel.de Die bayerische Landeshauptstadt hat Kriterien ausgearbeitet, mit denen sich digitale Souveränität konkret bewerten lässt. Grundlage ist ein Beschluss des IT-Ausschusses von vergangener Woche, der Tagesspiegel Background exklusiv vorliegt. Darin wird ein Souveränitätscheck eingeführt, für den IT@M, der zentrale IT-Dienstleister der Stadt, gemeinsam mit der Technischen Universität München eine Methodik entwickelt hat: der „Score für digitale Souveränität“ (SDS) ...

2. Februar 2026 · 1 Minute · 171 Wörter