Cloudbasierte Kommunikation im Krisenfall

Stefan Krempl schreibt in »Microsoft-Alternative: Sozialversicherer erproben OpenDesk für den Ernstfall« für heise.de Unter dem Namen „Cloudbasierte Kommunikation im Krisenfall“ (CKKI) startete vor wenigen Tagen ein Pilotprojekt, das einen Perspektivwechsel markiert. Die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Bundesagentur für Arbeit sowie die IT-Dienstleister Bitmarck und BG-Phoenics erproben dabei OpenDesk, die vom Zentrum für digitale Souveränität (Zendis) entwickelte Open-Source-Alternative zum Office-Paket Microsoft 365. Ziel ist die Etablierung eines voll funktionsfähigen Notfallarbeitsplatzes, der unabhängig von der primären IT-Infrastruktur existiert. ...

21. Januar 2026 · 1 Minute · 117 Wörter

Provider-Diversifizierung

Achim Sawall schreibt in »AWS-Ausfall: Bahn und Telefónica brauchen Exit-Optionen bei AWS« für golem.de Momentan bestehe kaum eine andere Wahl, weil die Umstellung auf diese Cloudsysteme bereits beschlossen und umgesetzt worden sei. „Die ist nicht ohne größere Aufwände umkehrbar. Allerdings können die Unternehmen schrittweise die Verbindungen lösen“ , sagte er. Dazu gehöre Provider-Diversifizierung: Für Kritis-Funktionen brauche man technische Fallbacks außerhalb von AWS, etwa auf eigenem Bare Metal / Private Cloud oder bei einem zweiten Hyperscaler. ...

23. Oktober 2025 · 1 Minute · 133 Wörter

Im Krisenfall

Während in der öffentlichen Diskussion vor allem der geplante Aufbau eines „Cyberdome“ im Fokus steht, weist der Bundesrechnungshof darauf hin, dass grundlegende Voraussetzungen im Bereich Cybersicherheit derzeit noch nicht erfüllt sind. Das lässt sich vergleichen mit dem Vorhaben, militärisch aufzurüsten, ohne zuvor einen grundlegenden Schutzwall errichtet zu haben. Tagesspiegel Background schreibt in Bundesrechnungshof rügt Cybersicherheit des Bundes Nicht einmal jedes zehnte davon erfülle die Mindestsicherheitsstandards, monieren die Prüfer. Zudem fehlten Georedundanzen: Es sei nicht gewährleistet, dass der Bund kritische Prozesse im Krisenfall aufrechterhalten kann. Der Rechnungshof sieht Bundesinnen- und Digitalministerium hier in der Verantwortung. ...

4. Juli 2025 · 1 Minute · 94 Wörter

Kein binärer Zustand

Tobias von der Heydt schreibt in »Digitale Souveränität: Notwendigkeit im Licht von Trumps Handelskonflikten« für egovernment.de Digitale Souveränität ist kein binärer Zustand, sondern ein strategisches Ziel mit Zwischenschritten. Kurzfristig gilt es, kritische Abhängigkeiten transparent zu machen und durch Multi-Cloud-Strategien, Notfallpläne und gezielte Migration zu entschärfen.

16. April 2025 · 1 Minute · 45 Wörter