Quantencomputing in der Hightech Agenda Deutschland

Das Whitepaper »Quantencomputing und die Hightech Agenda Deutschland« von QED untersucht den Stand der staatlich geförderten Quantencomputer-Entwicklung. Die Hightech Agenda Deutschland setzt auf drei Technologieplattformen, nämlich Supraleiter, Ionenfallen und Neutralatome, und will damit bis 2030 mindestens zwei fehlerkorrigierte Quantencomputer auf europäischem Spitzenniveau ermöglichen. Die Kernaussage fällt nüchtern aus. Keine der Plattformen ist bislang marktreif, kommerzielle Tragfähigkeit fehlt, und die Erwartungen industrieller Anwender werden noch nicht erfüllt. Bis Quantencomputer praktisch nutzbar sind, braucht es weiterhin erheblichen Forschungs- und Entwicklungsaufwand.

30. Juni 2026 · 1 Minute · 78 Wörter

Dauerhaft überschritten

Stefan Krempl schreibt in »Beschleunigte Erderwärmung: Das 1,5-Grad-Ziel rückt in gefährliche Nähe« für heise.de Die Studie verdeutlicht zudem, wie eng das Zeitfenster für politische Gegenmaßnahmen geworden ist. Rahmstorf warnt eindringlich davor, dass bei einer Fortsetzung des aktuellen Erwärmungstempos die im Pariser Abkommen festgelegte 1,5-Grad-Grenze bereits vor dem Jahr 2030 dauerhaft überschritten werden könnte. Das Ziel, die Erwärmung deutlich unter zwei Grad zu halten, droht damit utopisch zu werden. ...

7. März 2026 · 1 Minute · 68 Wörter

Nicht importiert wird

Marie-Claire Koch schreibt in »EHDS als “Versuchskaninchen”: Europas ambitionierter Plan für Gesundheitsdaten« für heise.de „Rückverfolgbarkeit ist das Herzstück der KI-Souveränität“, so Laurent Lafaye, Mitgründer der Datenaustauschplattform Dawex. Nur wenn jederzeit nachweisbar sei, welche Daten und welche Software-Komponenten in einem KI-System stecken, könne man von echter Kontrolle sprechen. Dies erfordere eine lückenlose Dokumentation der gesamten Lieferkette. Europas Weg zur KI-Souveränität sei nicht über die Kopie amerikanischer Strategien möglich, sondern über einen eigenen Ansatz, der auf Qualität, Transparenz und Kooperation basiert. Das Ziel ist laut Souihel „Europa zu einem Ort zu machen, an dem KI erfunden und nicht importiert wird“. ...

4. Dezember 2025 · 1 Minute · 98 Wörter

Ausmaß und die Tiefe der Kontrolle

Ausnahmsweise zitiere ich hier zwei Absätze, denn was die KI-Forscherin Cecilia Rikap im Interview sagt, ist klug und präzise analysiert. Alexandra Ketterer schreibt in »KI-Forscherin Cecilia Rikap: „Die EU hat das Ausmaß der Kontrolle durch US-Firmen noch nicht erkannt“« für tagesspiegel.de Was genau meinen Sie damit? Die Kommission sagt beispielsweise: Wir brauchen europäische Technologieunternehmen und Technologie. Aber die gibt es bereits. Das Problem ist, dass sie alle in der Cloud von Amazon, Microsoft und Google zu finden sind. Mistral ist finanziell von Nvidia, Microsoft und anderen US-Unternehmen abhängig. So wurde das KI-Start-up, das eigentlich die Zukunft Europas sein sollte, vollständig von US-kontrollierten Ökosystemen übernommen. ...

10. November 2025 · 2 Minuten · 271 Wörter

Zunehmender gesellschaftlicher Spaltung

Das Complexity Science Hub in Wien hat eine Studie vorgestellt, die einen Zusammenhang zwischen größeren Freundeskreisen und zunehmender gesellschaftlicher Spaltung sieht. Die Forschenden vermuten, dass mehr soziale Kontakte auch mehr Konflikte bedeuten können – weil wir weniger tolerant werden, wenn es genug Alternativen gibt. Ich habe die Studie selbst nicht gelesen, nur die Pressemitteilung und den Bericht bei Golem.de. Ganz überzeugt bin ich noch nicht, aber der Gedanke ist interessant.

29. Oktober 2025 · 1 Minute · 70 Wörter