Schlagwort des Jahres

Amin Oueslati und Jonathan Schmidt schreiben in »Europas KI-Souveränität: Was der Gipfel zur digitalen Souveränität jetzt liefern muss« für tagesspiegel.de Aber was bedeutet digitale Souveränität eigentlich? Zwar ist der Begriff auf gutem Weg zum Schlagwort des Jahres zu werden, beschreibt aber im Kern lediglich die selbstbestimmte, verlässliche Verfügbarkeit von digitalen Strukturen in Europa. Souveränität bedeutet nicht, dass alle digitalen Ressourcen und Anwendungen ausschließlich europäisch sein müssen. Aber wenn Europa auf Partner angewiesen ist, muss es die Bedingungen der Zusammenarbeit selbstsicher gestalten können und braucht Ausweichoptionen für den Notfall. ...

17. November 2025 · 1 Minute · 88 Wörter

Mehr als 250 % gestiegen

Das cyberintelligence.institute (CII) warnt in dem Whitepaper »Digitale Un-Souveränität der Verwaltung kostet Steuermilliarden« vor einer weiter wachsenden digitalen Abhängigkeit der deutschen Verwaltung von Microsoft-Cloud-Diensten. Die Studie beschreibt, wie Lock-in-Effekte, Produktbündelungen und proprietäre Standards die Wahlfreiheit der öffentlichen Hand einschränken, Wettbewerb im europäischen Cloud-Markt behindern und sowohl Kostenkontrolle als auch Cyberresilienz schwächen. So seien die Lizenzkosten des Bundes seit 2017 um mehr als 250 % gestiegen, während monolithische Strukturen zugleich die Anfälligkeit für IT-Störungen - etwa wie beim Crowdstrike-Vorfall 2024 - erhöhen. ...

13. November 2025 · 1 Minute · 81 Wörter

Leicht aus Europa verschoben

Von Heinrich Vaske in »Lars Klingbeil – Googles Torpedo gegen Digitale EU-Souveränität?« für computerwoche.de Zudem sollte dem Minister eigentlich auch aus wirtschaftlicher Sicht klar sein, dass die Milliardeninvestitionen Googles künftig kaum Steuern in die leeren Staatskassen spielen werden. Schließlich führt volkswirtschaftlich gesehen, die Nutzung digitaler Dienste von extraterritorialen Anbietern zu einem Außenhandelsbilanzdefizit, da die Wertschöpfung leicht aus Europa verschoben werden kann. Dass sie darin Meister sind, das haben Big Tech in der Vergangenheit bereits zur Genüge bewiesen. ...

13. November 2025 · 1 Minute · 77 Wörter

very vulnerable

Richard Speed schreibt in »OpenStack community finds new strength in resilience« für theregister.com “Europe has a very strong dependency on US hyperscale providers, services… and they realize now that that dependency is potentially going to be leveraged against them, and so they want more local capacity.” “We spent a decade telling developers to ignore infrastructure because ’those hyperscalers are going to solve that for us,’ and now we realize that makes us very vulnerable to a lot of non-desirable outcomes.” ...

1. November 2025 · 1 Minute · 80 Wörter

Provider-Diversifizierung

Achim Sawall schreibt in »AWS-Ausfall: Bahn und Telefónica brauchen Exit-Optionen bei AWS« für golem.de Momentan bestehe kaum eine andere Wahl, weil die Umstellung auf diese Cloudsysteme bereits beschlossen und umgesetzt worden sei. „Die ist nicht ohne größere Aufwände umkehrbar. Allerdings können die Unternehmen schrittweise die Verbindungen lösen“ , sagte er. Dazu gehöre Provider-Diversifizierung: Für Kritis-Funktionen brauche man technische Fallbacks außerhalb von AWS, etwa auf eigenem Bare Metal / Private Cloud oder bei einem zweiten Hyperscaler. ...

23. Oktober 2025 · 1 Minute · 133 Wörter