Intransparent und vernetzt

Tagesspiegel Background schreibt in »„Intransparent und vernetzt“: BIZ-Chef warnt vor neuen Finanzrisiken durch KI-Boom« für tagesspiegel.de Besondere Sorge bereitet dem Zentralbanker die Finanzierung des Booms. Finanziert werde dieser zunehmend über Schulden und sogenannte Privatkredite statt aus Unternehmensgewinnen. Ein Großteil dieser Finanzierung sei „intransparent und vernetzt“, was eine genaue Prüfung erfordere. Hernandez de Cos warnte, dass hohe Bewertungen, eine starke Konzentration auf wenige Unternehmen und undurchsichtige Finanzierungsstrukturen zu Schwachstellen im Finanzsystem führen könnten, sollten die Unternehmensgewinne hinter den hohen Erwartungen zurückbleiben. ...

11. September 2026 · 1 Minute · 80 Wörter

Hohe Abhängigkeit und schwache Resilienz

Capgemini hat den Report »Digital sovereignty. From policy ambition to executive imperative« als eine Art Bestandsaufnahme zur digitalen Souveränität veröffentlicht. Die Kernaussage lautet, dass digitale Souveränität vom politischen Anspruch zur zentralen Aufgabe der Unternehmensführung geworden ist. Die Studie weist auf große Lücken zwischen Anspruch und Wirklichkeit hin. Kaum eine Organisation erreicht volle Kontrolle und Resilienz in allen kritischen Bereichen. Nur ein Prozent verfügt über eine starke Souveränität mit geringen Lücken. 86 Prozent weisen eine hohe Abhängigkeit und schwache Resilienz in kritischen Bereichen auf. 13 Prozent zeigen eine uneinheitliche Reife mit spürbaren Lücken. Der Report richtet sich an Organisationen, die ihre Abhängigkeiten wirklich reduzieren und digitale Souveränität aufbauen wollen. ...

9. September 2026 · 1 Minute · 197 Wörter

Kill-Switch-Szenario realistisch

Moritz Förster schreibt in »Studie: Mehrheit der DACH-Unternehmen hält Cloud-Abschaltung für realistisch« für heise.de Unternehmen in der DACH-Region betrachten ihre Abhängigkeit von großen Cloud-Anbietern zunehmend als strategisches Risiko. Laut einer aktuellen Studie von Lünendonk & Hossenfelder halten 83 Prozent der befragten Unternehmen ein sogenanntes Kill-Switch-Szenario für realistisch – also die Möglichkeit, dass ein Cloud-Provider den Zugang zu kritischen IT-Services einseitig einschränkt oder komplett abschaltet. Gleichzeitig verfügen nur 57 Prozent über eine Exit-Strategie für den Wechsel des Providers. Fast die Hälfte hat demnach keinen Plan B für den Ernstfall. ...

21. März 2026 · 1 Minute · 88 Wörter

Sinkt die Aufmerksamkeit

Andreas Donath schreibt in »Medizin-KI erfindet fiktives Körperteil« für golem.de Maulin Shah, Chief Medical Information Officer bei Providence, nennt das Problem „super gefährlich“ . Sobald KI-Systeme meistens korrekt arbeiten, sinkt die Aufmerksamkeit der Nutzer. Shah beschreibt Fälle, in denen KI falsche Informationen aus fehlerhaften Patientenakten weiterverbreitet. Wenn ein Arzt versehentlich schreibt, dass ein Krebstest negativ ausgefallen sei, lernt die KI den Fehler und wiederholt diesen. ...

22. Dezember 2025 · 1 Minute · 72 Wörter

Reichweite der US-Gesetze

Stefan Krempl schreibt in »Gutachten: US-Behörden haben weitreichenden Zugriff auf europäische Cloud-Daten« für heise.de Die Reichweite der US-Gesetze endet hier jedoch nicht. Die Jurisdiktion der Vereinigten Staaten kann laut dem Gutachten nicht nur europäische Tochtergesellschaften US-amerikanischer Unternehmen erfassen. Sie hat auch das Potenzial, rein europäische Unternehmen zu treffen, sofern diese relevante geschäftliche Verbindungen in die USA unterhalten. Damit wird die Gefahr eines indirekten oder direkten Datenzugriffs auf einen weiten Kreis von Unternehmen ausgedehnt, die im europäischen Binnenmarkt operieren. ...

11. Dezember 2025 · 1 Minute · 93 Wörter