Dichte-Stress

Noch nie habe ich so viel über Nahverkehrsdesign gelernt wie im Interview mit Elisabeth Oberzaucher. Je größer Städte werden, desto ausgeprägter wird auch der Dichte-Stress. Deshalb mag der Eindruck entstehen, dass wir zunehmend Abstand suchen. Eigentlich ist das Bedürfnis nach Abstand das gleiche geblieben, es ist nur schwieriger zu verwirklichen. Wirklich aufschlussreicher Artikel.

2. April 2018 · 1 Minute · 53 Wörter

Sorgt fürs Exponentielle

Wie sieht die Zukunft von selbstlernenden Computern aus? Einen kleinen Ausblick liefert Christian Stöcker auf SPON. Der wissenschaftliche Fortschritt sorgt fürs Exponentielle. Und der Markt sorgt für Geld und Strukturen, die nötig sind, um diese Veränderungsmacht in atemberaubendem Tempo in den Alltag hineinwirken zu lassen. Oft schneller, als die Regulierung nachkommt. „Skalieren“ heißt das jetzt. – Christian Stöcker Ist spannend und macht Angst zugleich.

25. März 2018 · 1 Minute · 64 Wörter

Ratschläge der Experten und Eliten

Anlässlich des Todes von Stephen Hawking veröffentlichte das ipg-journal den Artikel „Gefährlichster Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte“ von Hawking. Ursprünglich wurde der Artikel im Dezember 2016 im Guardian publiziert. Hawking beschreibt in dem Werk die Probleme der Weltbevölkerung und mögliche Ursachen. Experten sind sich einig, dass dies ein Aufschrei der Wut derjenigen war, die sich von ihren politischen Führungspolitikern im Stich gelassen fühlen. Alle sind der Meinung, dass dies Momente waren, in denen diese Enttäuschten sich Gehör verschafften und mit ihrer Stimme die Ratschläge der Experten und Eliten in den Wind schlugen. – Stephen Hawking ...

14. März 2018 · 1 Minute · 98 Wörter

Denken wie kleine Kinder

Der Denkfehler der Reichsbürger → Ein großes Problem unserer Zeit ist offenbar – und das betrifft nicht nur Reichsbürger – der Umgang mit ausgewachsenen Menschen, die glauben, zu denken wie Erwachsene, in Wirklichkeit aber denken wie kleine Kinder. Der Schluss des Artikels ist das Beste.

2. Februar 2018 · 1 Minute · 45 Wörter

Kamineffekt

Umwelt: China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung → Das System nutzt den Kamineffekt und funktioniert ähnlich wie ein Aufwindkraftwerk: Die Sonne scheint durch die Glasdächer und erwärmt die Luft darunter. Die warme Luft steigt im Kamin hoch. Es entsteht ein Unterdruck, der weitere Luft ansaugt. Die Anlage kommt nach Angaben der Betreiber weitgehend ohne Stromzufuhr aus. Wenn das wirklich so gut funktioniert wie angepriesen, kann ich mir das sehr gut in einer zukünftigen Stadtplanung vorstellen. Warum ein neues Bürogebäude nicht wie ein Kaminschacht designen und die Tiefgarage darunter? Das Dach der Garage müsste dann natürlich durchsichtig sein – schwierig, aber sicher nicht unmöglich.

21. Januar 2018 · 1 Minute · 103 Wörter