Die Wirklichkeit ist niemals rund

Unsere Liebe zur Erzählform macht uns also anfällig für Manipulation. Geschichten geben die Realität nur ausschnittsweise wieder, pressen sie in ein Story-Raster. Deswegen sind Zweifel angebracht, wenn sie das Leben als allzu rund und pointiert darstellen. Denn die Wirklichkeit ist niemals rund. Sie ist verwirrend und widersprüchlich, hat Unebenheiten und Fransen. – am 28. Januar 2019

12. Februar 2019 · 1 Minute · 56 Wörter

Pinguinrückständen

Mit Satellitenaufnahmen die Kacke von Pinguinen untersuchen. Denn der hat sich mit genau diesen Fragen beschäftigt. Im Infrarotbereich der Satellitenbilder lassen sich nämlich auch Farbunterschiede zwischen den Pinguinrückständen in verschiedenen Kolonien ausmachen. „Auf die Farbe kommt es an“, sagt Youngflesh. Wenn die Pinguine sich – wie auf der antarktischen Halbinsel und in der Westantarktis – eher von Krill ernähren, leuchtet der Kot orangerot. Fressen die Tiere vor allem Fisch – wie in der Ostantarktis – ist er eher weiß. – Christoph Seidler am 17. Dezember 2018 ...

18. Dezember 2018 · 1 Minute · 107 Wörter

Hintertüren in SuperMicro-Servern zurückzuziehen

Scheinbar ist an der Story mit den Spionagechips wirklich nichts dran. Nachdem die Führungsetage der betroffenen Unternehmen Bloomberg zum Dementi aufgefordert hat, liefert die Story noch mehr Potenzial für Verschwörungstheorien. Apple-CEO Tim Cook machte den Anfang, nun springen ihm Amazons Cloudsparten-Chef Andy Jassy und SuperMicros-Vorstandsvorsitzender Charles Liang bei: Alle drei fordern die Finanznachrichtenagentur Bloomberg auf, ihre Story über angebliche Hardware-Hintertüren in SuperMicro-Servern zurückzuziehen. – Patrick Beuth am 23. Oktober 2018 ...

22. Oktober 2018 · 1 Minute · 82 Wörter

Für Männer wahrscheinlicher

Selbst wenn man ignoriert, dass die reale Zahl der Vergewaltigungen noch deutlich höher liegt, lässt sich die Aussage treffen, dass es für Männer wahrscheinlicher ist, selbst Opfer einer Vergewaltigung zu werden, als fälschlicherweise einer Vergewaltigung beschuldigt zu werden. – Julian Dörr am 12. Oktober 2018

18. Oktober 2018 · 1 Minute · 45 Wörter

Die kognitiven Fähigkeiten

René Schneebeli schrieb für die Pädagogische Hochschule Zürich (kurz PHZH) einen wunderbaren Artikel zum Thema Lernen im Laufe des Lebens. Gespickt mit vielen wissenschaftlichen Quellen kommt er zur Erkenntnis, dass wir im Laufe des Lebens anders lernen, weil uns andere Dinge wichtig sind. Ich habe mir folgende Angaben notiert. Am schnellsten arbeitet das Gehirn mit etwa 18. Das Kurzzeitgedächtnis hat seine Blütezeit von Mitte zwanzig bis dreißig, die Empathie in den 40ern und 50ern. Mit dem Wortschatz geht es bis zum 70. Lebensjahr bergauf. Zumindest die kognitiven Fähigkeiten entwickeln sich also sehr unterschiedlich im Verlauf des Lebens. – René Schneebeli am 16. Oktober 2018 ...

17. Oktober 2018 · 1 Minute · 114 Wörter