Deepfake-Detektor

KI-Detektoren sind die modernen Antivirenprogramme. Sie bieten wenig echten Nutzen und nutzen oft die Angst und Unwissenheit der Menschen aus. Zudem führt der ständige Wettlauf zwischen der Erkennung von KI und der Entwicklung neuer Methoden zur Verbesserung der Ergebnisse zu einer scheinbar endlosen Spirale. Udo Seidel schreibt in »McAfee bringt Deepfake-Detektor: Ton und nicht Video sind entscheidend« für heise.de Um den Deepfake-Detektor zu nutzen, müssen Anwender McAfee Total Protection oder LiveSafe installieren. Das Werkzeug ist dort integriert und zeigt Statistiken über geprüfte und für gefährlich eingestufte Videos. Zum Start funktioniert das mit dem Webbrowser. Ruft man eine Webseite mit Videomaterial auf, überprüft der Deepfake-Detektor die damit verbundene Audiospur. Ist diese mit KI verändert, erfolgt eine Benachrichtigung an den Anwender. Hinzu kommt ein entsprechender Vermerk in McAfee Total Protection oder LiveSafe. ...

7. November 2024 · 1 Minute · 130 Wörter

Nicht eingehaltener Kosteneinsparungen

Viele Unternehmen, die ihre IT in die Cloud verlagert haben, ziehen aufgrund unzureichend erfüllter Erwartungen und versprochener, aber oft nicht eingehaltener Kosteneinsparungen laut einer IDC-Umfrage wieder teilweise ihre Workloads auf eigene Systeme zurück.

5. November 2024 · 1 Minute · 33 Wörter

Sovereign Tech Agency

Der Sovereign Tech Fund, künftig als Sovereign Tech Agency bekannt, wird als eigenständige Tochtergesellschaft der Agentur für Sprunginnovationen fortgeführt, um Open-Source-Software gezielt zu fördern und langfristig eine nachhaltige, sichere digitale Infrastruktur zu schaffen, wobei verstärkt europäische und unternehmerische Partnerschaften angestrebt werden. Alexandra Ketterer und Viola Heeger schreiben in »Wie es nach der Verstetigung weitergeht « für tagesspiegel.de Weitere Anliegen, die der STF nach der Ausgründung angehen will, sind, die Diversität in der Open-Source-Community zu erhöhen und bei der Entwicklung von Standards mitzuarbeiten. Genauso wie aus öffentlicher Hand Straßen ausgebessert werden, müsste man in digitale Infrastruktur investieren. „Wir bauen einen neuen Muskel auf, den wir nicht als Projekt sehen, sondern als gesellschaftlichen Auftrag“, sagt Groh. ...

4. November 2024 · 1 Minute · 114 Wörter

Digitale Monopole

Stefan Krempl schreibt in »Informatiker: Deutschland tappt in der Microsoft-Cloud in die Datenfalle« für heise.de Das habe mit dem Cloud Act zu tun, erläutern die Autoren. Er ermächtige US-Behörden, “ganz legitim auch auf Daten zuzugreifen, die in Rechenzentren von US-Dienstleistern außerhalb der USA gehalten werden”. Dabei seien die Anbieter zum Stillschweigen verpflichtet. Wirtschaftsprüfer verwiesen 2019 in einer von den Verfassern erwähnten Studie auf dadurch verursachte “Schmerzpunkte bei der Bundesverwaltung”. Digitale Monopole könnten ihre Preise brutal erhöhen, heißt es weiter. In der Verwaltung sei hier eine weitere Explosion zu erwarten. Dabei habe die Bundesregierung allein 2023 die Ausgaben für Software-Lizenzen von rund 771 Millionen Euro im Jahr 2022 auf über 1,2 Milliarden gesteigert. Ein großer Batzen davon fließt an Microsoft. ...

2. November 2024 · 1 Minute · 119 Wörter

Traditionelle Programmierkenntnisse

Ein spannender Artikel der “Zeit” beleuchtet die Frage, ob es angesichts des KI-Zeitalters noch sinnvoll ist, Programmieren zu lernen. Die zunehmende Automatisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz werfen die Überlegung auf, ob traditionelle Programmierkenntnisse an Bedeutung verlieren. Eva Wolfangel schreibt in »Programmieren: Programmieren lernen – kann das weg?« für zeit.de Das Sicherheitsdenken beeinflusst auch seine Perspektive auf ChatGPT und Co. Aus seiner Sicht ist es nicht ratsam, Dinge von KI erledigen zu lassen, die man nicht auch selbst kann: “Man sollte schon wissen, was man tut”, sagt er, “sonst ist es fahrlässig: erkläre mal deiner Versicherung, dass du nicht wusstest, was deine Software tut.” Schließlich sind sogenannte Supply-Chain-Attacken weit verbreitet, bei denen Angreifer an einer Stelle in eine Software oder ein System eindringen und dadurch überall dort Schaden anrichten können, wo das System eingesetzt wird oder die Software als Baustein verwendet. Von daher könne KI zwar Anfängern helfen, Dinge zu entwickeln, mit denen sie sich nicht auskennen – “aber wenn ich das seit zehn Jahren mache, sehe ich sofort die Angriffsmöglichkeiten”. ...

1. November 2024 · 1 Minute · 206 Wörter