Branded Calls

caschy schreibt in »Telekom startet Branded Calls für mehr Transparenz bei Anrufen« für stadt-bremerhaven.de Das Prinzip ist simpel und dürfte vielen gefallen, die gerne wissen, wer da eigentlich anklopft. Statt nur der nackten Rufnummer erscheint jetzt zusätzlich der Firmenname im Display. Das verifiziert den Anrufer direkt und schafft Klarheit, ob ein berechtigtes Interesse vorliegt. Für diesen Service müssen Nutzer keine extra App installieren und auch nirgendwo zustimmen, das funktioniert netzseitig auf allen gängigen Mobiltelefonen. Damit das Ganze irgendwann netzübergreifend läuft, arbeitet die Telekom mit Dienstleistern wie First Orion und Hiya zusammen. ...

7. Januar 2026 · 1 Minute · 153 Wörter

Weniger wichtige Interessenten

Salesforce beschreibt ein Szenario, in dem Unternehmen Anfragen weniger wichtiger Kunden an ein Large Language Model weiterleiten. LLM würden damit die Rolle übernehmen, die heute Interactive-Voice-Response-Systeme haben. Die Kunden werden das lieben. André Kramer schreibt in »Salesforce bringt Agentforce Sales als App in ChatGPT« für heise.de Die Integration beschränkt sich nicht auf Analysen. Vertriebsmitarbeiter können laut Salesforce aus dem Chat heraus Aufgaben anstoßen, etwa weniger wichtige Interessenten an automatische Kontaktprogramme übergeben oder Verkaufschancen mit einem Befehl auf „gewonnen“ setzen. ...

19. Dezember 2025 · 1 Minute · 79 Wörter

Eine kleine Kontroverse

Tagesspiegel Background schreibt in »Kontroverse um Souveränität: Wirtschaftsministerium will Leistungen der AWS Sovereign Cloud einkaufen« Der Auftrag hat auf dem sozialen Netzwerk „Linkedin“ eine kleine Kontroverse ausgelöst. Mit Blick auf den zeitgleich stattfindenden Gipfel für Europäische digitale Souveränität schrieb Sebastian Himstedt von der Investitionsplattform Valueverde: „Digitale Souveränität für Deutschland. Made by Amazon. Genau mein Humor.“ Ein Mitarbeiter des deutschen Cloud Providers Ionos, Daniel Benad, schrieb, er falle vom Glauben ab, dass das Wirtschaftsministerium mit deutschen Steuergeldern ausschließlich amerikanische Cloud-Dienste der AWS kaufen wolle. ...

3. Dezember 2025 · 1 Minute · 83 Wörter

Einem politischen Werkzeug

Stefan Krempl schreibt in »Weg von Microsoft: Abgeordnete fordern digitale Souveränität im EU-Parlament« für heise.de “Mit seinen Tausenden von Mitarbeitern und seinen enormen Ressourcen ist das Europäische Parlament am besten positioniert, um den Vorstoß für technologische Souveränität voranzutreiben”, heißt es in dem Schreiben den Berichten zufolge. Die Volksvertreter betonen demnach, dass sich selbst “alte Freunde in Feinde verwandeln und deren Unternehmen zu einem politischen Werkzeug werden” könnten. Deshalb dürfte sich die EU “diese Abhängigkeit von ausländischer Technologie nicht leisten”. Sie solle auch nicht weiter “Milliarden von Steuergeldern ins Ausland” überweisen. ...

30. November 2025 · 1 Minute · 90 Wörter

Grad an Souveränität

Vieles an dem verlinkten Artikel sehe ich anders, dem zitierten Satz stimme ich jedoch vollständig zu. André Glenzer schreibt in »Realitätssinn statt Ideologie: Digitale Souveränität ist nicht Schwarz-Weiß« für tagesspiegel.de Hundertprozentige Souveränität gibt es genauso wenig wie hundertprozentige Informationssicherheit. Viel wichtiger ist es, den jeweils angemessenen Grad an Souveränität für die individuellen Anwendungsszenarien zu definieren.

27. November 2025 · 1 Minute · 55 Wörter