Wirtschaftliche Interessen einzelner

Der DNS-Resolver Quad9 schreibt in seinem Beitrag »A public and free DNS service for a better security and privacy«, dass Infrastruktur-Anbieter zunehmend unter finanziellen Belastungen leiden. Grund dafür seien kurzsichtige Gerichtsurteile, die meist zugunsten von Urheberinteressen getroffen wurden. Betroffen sind vor allem kleinere, gemeinnützige Anbieter, während große Technologiekonzerne solche Kosten problemlos in ihre Geschäftsmodelle einbauen können. Setzt sich diese Entwicklung fort, droht ein Internet, das fast vollständig von großen IT-Unternehmen betrieben und kontrolliert wird. Das ist ein Beispiel dafür, wie wirtschaftliche Interessen einzelner auf Kosten der Allgemeinheit geschützt werden. ...

30. Oktober 2025 · 1 Minute · 89 Wörter

Das ist das ZenDiS

Susanne Ehneß schreibt in »Ein stabiles Ökosystem für Open Source« für egovernment.de Die Rolle des ZenDiS war laut Pockrandt von Anfang an klar und wird beibehalten: als Transformator, föderal und europäisch gedacht. „Für den Nutzer bedeutet es Workplace und Kollaboration. Für uns ist es ein Ökosystem“, verdeutlicht er. „Wir unterstützen die mittelständische Wirtschaft. Wir sorgen dafür, dass wir aus einer Open-Source-Sicht auf Augenhöhe mit Silicon Valley sind. Wir transformieren Gelder aus der öffentlichen Hand in diese Wirtschaft und erhalten Lösungen und Systemlandschaften, die für die öffentliche Hand sicher und nachhaltig nutzbar sind. Das ist das ZenDiS“, verdeutlicht er. ...

30. Oktober 2025 · 1 Minute · 98 Wörter

Bedürfnis nach Unabhängigkeit

Eine Umfrage des Internetdienstleisters Strato zeigt, dass auch Privatpersonen bereit sind, für mehr digitale Souveränität zu bezahlen. Marc Stöckel schreibt in »Datenschutz versus Kosten: Nutzer zahlen bereitwillig mehr für EU-Cloudlösungen« für golem.de Die Umfrageergebnisse zeigen, dass das Bedürfnis nach Unabhängigkeit von in den USA gehosteten Clouddiensten nicht nur bei Organisationen, sondern auch bei Privatanwendern zunimmt. US-Konzerne wie Microsoft, Google, AWS und Oracle bieten dafür zwar inzwischen sogenannte Sovereign-Cloudlösungen an, echte Souveränität bieten diese aber wohl eher nicht . ...

29. Oktober 2025 · 1 Minute · 78 Wörter

Ist nicht beantwortet

Tagesspiegel Background schreibt in »Chiphersteller erweitert Produktion: Merz: Technologische Souveränität wird zur Sicherheitsfrage« Technologische Souveränität sei zu einer zentralen Sicherheitsfrage geworden, sagte der Kanzler. „Ob wir Europäer eine Chance haben, in dieser sich so dramatisch verändernden Zeit unsere Freiheit zu bewahren, unsere Sicherheit zu schützen, unseren Wohlstand zu erhalten und nicht zuletzt auch unsere Demokratien zu erhalten – diese Frage ist nicht beantwortet“, warnte er. ...

29. Oktober 2025 · 1 Minute · 77 Wörter

Delos-Cloud als zentrale Rolle

Esther Menhard schreibt in »SAP und OpenAI: Wie die öffentliche Verwaltung mit KI noch abhängiger von Big Tech wird« für netzpolitik.org „Um das zu gewährleisten, wird OpenAI für Deutschland von der SAP-Tochter Delos Cloud angeboten“, argumentiert SAP. In der öffentlichen Verwaltung ist die Delos-Cloud bereits seit längerem bekannt. Vor gut einem Jahr warben der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gemeinsam mit Markus Richter (CDU) – Richter war damals Bundes-CIO und ist inzwischen Staatssekretär im BMDS – dafür, dass die Delos-Cloud eine zentrale Rolle in der Verwaltungscloud-Strategie des Bundes einnimmt. In einer Sondersitzung des IT-Planungsrats im Juni 2024 lehnten die Länder dies allerdings unter anderem deshalb ab, weil SAP in den Rechenzentren von Delos die Cloud-Software Azure des US-Konzerns Microsoft einsetzt. ...

22. Oktober 2025 · 1 Minute · 201 Wörter