Nicht wegen seiner Sicherheit

UK: WhatsApp ist nicht wegen der Verschlüsselung so beliebt → In einem Interview mit The Daily Telegraph hat Amber Rudd beschrieben, dass sich Nutzer überhaupt nicht dafür interessieren, ob ihr Messenger verschlüsselt ist. Sie argumentiert, dass WhatsApp nicht wegen seiner Sicherheit, sondern wegen seiner Verbreitung und der einfachen Bedienung so beliebt ist.

31. Juli 2017 · 1 Minute · 52 Wörter

Mehrfach einen Rechtsbruch

Das WhatsApp-Urteil gegen eine Mutter betrifft uns (fast) alle → AGB von WhatsApp (nur zur Erinnerung: WhatsApp gehört Facebook) begehen wir alle mehrfach einen Rechtsbruch durch die Weitergabe der Telefonnummern Dritter an ein US-Unternehmen. Ohne die explizite Zustimmung der betreffenden Personen verletzen wir ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung, durch das Übertragen der Daten an ein Unternehmen bewegen wir uns in diesem Fall nicht mehr in einem rein privaten Bereich. Es gilt daher das Bundesdatenschutzgesetz, und wir sind als Nutzerinnen und Nutzer in der Haftung, denn wir wurden von WhatsApp auf all diese Tatsachen hingewiesen und haben zugestimmt. ...

29. Juni 2017 · 1 Minute · 152 Wörter

Nicht in der Lage

„Weltweit tobt ein heftiger Kampf der KI-Systeme und -Abwehrsysteme“ → Die Erfahrung auf jeden Fall. Die Basis für maschinelles Lernen ist ja, dass wir enorm viele Daten zum Anlernen und Trainieren haben. Kein Mensch ist in der Lage, so viele Hintergrunddaten auszuwerten wie IBMs Watson oder unsere DFKI-Systeme, die mit Deep Learning arbeiten. KI kann also Fachliteratur heranziehen, etwa im medizinischen Bereich, oder im Bereich der Wirtschaftskriminalität blitzschnell einen Betrug erkennen. Das Problem bei Deep Learning ist noch, dass die Systeme nicht in der Lage sind, das Ergebnis zu erklären. ...

20. Juni 2017 · 1 Minute · 106 Wörter

Gefestigt und unumkehrbar

Deloitte-Studie: Trend zu nicht-linearen Medien “gefestigt und unumkehrbar” → Der Trend zu nicht-linearen Angeboten scheint jedoch “gefestigt und unumkehrbar” zu sein. Über die Hälfte der Verbraucher nutzt heute bereits Video-on-Demand-Angebote. Diese Form der Mediennutzung sei damit zu einem “Massenmarktphänomen” geworden, hieß es. Als ich den Artikel gelesen habe, habe ich mich gefragt, wofür eine Studie benötigt wird, deren Ergebnis offensichtlich ist. Vielleicht einfach nur, um sicherzustellen, dass die Wahrnehmung keine Täuschung aufgrund von Filterblasen ist.

7. Juni 2017 · 1 Minute · 75 Wörter

Was Musik mit Nutzdaten zutun hat

Man könnte sagen, ich bin Kunde der ersten Stunde beim schwedischen Streamingdienst. Damals könnte ich Spotify in Deutschland nur mit einem schwedischen Account nutzen, den ich mit einem britischen PayPal-Account bezahlt habe. Seit her bin ich überzeugt von dem Dienst, meine Treue geriet jedoch ins Wanken, nach dem ich den Artikel von Stefan Mey gelesen habe. Was macht Spotify mit meinen Daten? → Und obwohl Spotify mit knapp 2 Milliarden Euro (Stand 2015) insgesamt viel Geld eingenommen hat, hat das Start-up ganze 173 Mio. Euro Verlust gemacht. […] ...

18. April 2017 · 1 Minute · 208 Wörter