Uns dem Hype zu entziehen

Jürgen Geuter schreibt in »Das Wesen des (KI-)Hypes: Betäubungsmittel für den Verstand - Golem.de« für golem.de Hype verspricht immer wieder, dass diese Mühen nicht notwendig sind, dass KI oder Quantencomputer oder iPhones oder whatever all diese harte Arbeit überflüssig machen werden. Gerade als Experten und Wissensträgerinnen ist es unsere Aufgabe, immer wieder daran zu erinnern und uns dem Hype zu entziehen. Denn irgendwann muss irgendjemand eben die langweilige Arbeit machen. Oder man wartet einfach ein paar Monate und springt auf den nächsten Hype. Der wird sicher anders sein als die vergangenen. ...

20. Januar 2026 · 1 Minute · 91 Wörter

Danke Hape

Hape Kerkeling sagte im Interview mit Janna Halbroth in dem Beitrag »Ich hätte mehr darauf achten müssen: Was Hape Kerkeling heute bereut« auf t-online.de. t-online: Herr Kerkeling, worüber können Sie sich so richtig ärgern? Hape Kerkeling: Über Meinungen, die eigentlich keine Meinungen sind, die aber als Meinungen deklariert werden. Nur wenige Menschen mit Reichweite positionieren sich öffentlich. Häufig geschieht das aus Sorge, an Relevanz zu verlieren. Die Weltlage verlangt Haltung und Klarheit, nicht Duckmäusertum. ...

18. Januar 2026 · 1 Minute · 76 Wörter

Zunehmender gesellschaftlicher Spaltung

Das Complexity Science Hub in Wien hat eine Studie vorgestellt, die einen Zusammenhang zwischen größeren Freundeskreisen und zunehmender gesellschaftlicher Spaltung sieht. Die Forschenden vermuten, dass mehr soziale Kontakte auch mehr Konflikte bedeuten können – weil wir weniger tolerant werden, wenn es genug Alternativen gibt. Ich habe die Studie selbst nicht gelesen, nur die Pressemitteilung und den Bericht bei Golem.de. Ganz überzeugt bin ich noch nicht, aber der Gedanke ist interessant. ...

29. Oktober 2025 · 1 Minute · 70 Wörter

Ortsspezifische Faktoren

Die Herkunft eines Menschen sagt nichts über seine Wahrscheinlichkeit, kriminell zu werden, aus. Kriminalität ist vielmehr ein Resultat des Umfelds, in dem eine Person aufwächst. Christoph Jehle schreibt in »Der Mythos vom kriminellen Ausländer« für telepolis.de Für die Untersuchung analysierte das Ifo-Institut Daten der PKS der Jahre 2018 bis 2023 nach Kreisen und erörtert auf dieser Basis bestehende Erkenntnisse aus der Forschung zur Auswirkung von Zuwanderung auf Kriminalität. Die daraus gewonnenen Ergebnisse zeigen, dass die höhere Kriminalitätsrate von Ausländern überwiegend durch ortsspezifische Faktoren erklärt werden kann. Dazu gehört vor allem der Umstand, dass Ausländer vorwiegend in Ballungsräumen mit hoher Kriminalitätsdichte leben. ...

10. März 2025 · 1 Minute · 101 Wörter

Abstracting us from other people

Joan Westenberg schreibt in »I’m Tired of Pretending Tech is Making the World Better« auf joanwestenberg.com We keep adding layers of technology meant to reduce friction, but it just winds up abstracting us from other people, from our neighbors and communities, while forcing clunky, barely functional, and always extractive apps into every facet of our daily lives.

26. Februar 2025 · 1 Minute · 57 Wörter