Zugriffe auf Anwendungsdaten durch Drittstaaten

Achim Sawall schreibt in »Innenministerium Baden-Württemberg: Zugriffe durch Drittstaaten bei Delos Cloud möglich« für golem.de Trotz der souveränen Infrastruktur könne daher „nicht in vollem Umfang von vollständiger Souveränität gesprochen werden, da theoretisch Zugriffe auf Anwendungsdaten durch Drittstaaten – zumindest in einer Grauzone – nicht ausgeschlossen werden können“ , erklärte das von Thomas Strobl (CDU) geführte Innenministerium weiter. Immer mehr Institutionen, Fachleute und Politiker bezweifeln die Souveränität von Microsoft mit Delos und ich bezweifle Immer mehr, dass das jemand aufhalten wird. Es bleibt spannend. ...

21. Oktober 2025 · 1 Minute · 83 Wörter

Eine freiwillige Zusatzoption

Kai Wawrzinek schreibt in »US-Dominanz bei Hyperscalern: Was Europa für die digitale Souveränität braucht« für tagesspiegel.de Anstatt neue Pilotprojekte zu starten, muss die vorhandene Infrastruktur marktfähig vernetzt und regulatorisch gestützt werden. Europäische Vorgaben wie NIS-2, die DSGVO und der Data Act müssen konsequent und verbindlich auf Cloud-Architekturen angewendet werden. Souveränität darf nicht länger eine freiwillige Zusatzoption sein, sondern muss als Teil von Compliance-Audits und Zertifizierungen durchgesetzt werden. ...

14. Oktober 2025 · 1 Minute · 67 Wörter

Keine Autarkie-Fantasie

Ich habe den Eindruck, dass Markus Beckedahl die Trennung von netzpolitik.org gutgetan hat. Seine Gedanken und seine Haltung waren schon immer inspirierend. Jetzt, mit neuen Schwerpunkten, wirken sie wieder freier und klarer. Markus Beckedahl schreibt in »Jenseits von Big Tech: Digitale Souveränität als Schlüssel für Nachhaltigkeit und Demokratie« für digitalpolitik.de: Digitale Souveränität ist keine Autarkie-Fantasie. Sie ist die Freiheit zur Wahl – technisch, organisatorisch, politisch. ...

8. Oktober 2025 · 1 Minute · 105 Wörter

Ankerkunde für europäische Unternehmen

Tagesspiegel Background schreibt in »Digitalprojekte in der Verwaltung: Wildberger will Projektstände ins Internet stellen« Des Weiteren definierte der Digitalminister seine Sicht auf digitale Souveränität. „Ich verstehe unter digitaler Souveränität, dass wir in Europa selbst an den Entwicklungen partizipieren müssen“, sagte Wildberger. „Das heißt nicht, dass wir amerikanische Produkte nicht nutzen, aber wir werden fragen, wo die Daten liegen, wie sicher sie sind und wie tief die Wertschöpfung ist. Wir als Staat wollen guter Ankerkunde für europäische Unternehmen sein“, versprach der Digitalminister. Dazu müsse Europa auch seinen Regulierungsansatz überdenken. Die Wirtschaft brauche den Freiraum, ein Produkt erst zu entwickeln. Die Regulierung soll erst danach erfolgen. Das Digitalministerium arbeite „sehr aktiv“ beim Digitalomnibus der EU mit. „Beim Digitalomnibus der EU formulieren wir gerade die finale Sicht in der Bundesregierung“, sagte Wildberger. Das EU-Gesetzespaket soll Bürokratieerleichterungen in der EU-Digitalgesetzgebung enthalten und Ende des Jahres verabschiedet werden. ...

6. Oktober 2025 · 1 Minute · 179 Wörter

148 different sub-processors

Sebastian Klovig Skelton schreibt in »Microsoft hides key data flow information in plain sight« für computerweekly.com All in all, an analysis of Microsoft’s distributed documentation – conducted by independent security consultant Owen Sayers and shared with Computer Weekly – suggests that Microsoft personnel or contractors can remotely access the data from 105 different countries, using 148 different sub-processors. ...

30. September 2025 · 1 Minute · 75 Wörter