Nicht unter Eid garantieren

Moritz Förster schreibt in »Microsofts Souveränitäts-Debakel: Zwischen “blumiger Werbung” und “keine Panik”« für heise.de Eine simple Antwort schlägt hohe Wellen: Microsoft kann nicht unter Eid garantieren, dass Daten von EU-Kunden bei einer Anfrage nicht an US-Behörden übertragen werden. Obwohl sich die Anhörung auf die französische UGAP bezog, sind die potenziellen Auswirkungen weitaus größer – US-Cloud-Anbieter versuchen aktuell, mit Souveränitätsversprechen um Vertrauen in der EU zu werben. Eine solche Aussage konterkariert diese jedoch augenscheinlich. Um diese einzuordnen, haben wir zwei Meinungen von Experten eingeholt. ...

21. Juli 2025 · 1 Minute · 83 Wörter

Von Bußgeldern befreit

Benjamin Stiebel und Christiane Rebhan schreiben in »Wo beim NIS-2-Gesetz noch nachgebessert werden soll« für tagesspiegel.de Zwar seien die formulierten Sicherheitsanforderungen relativ gut und ausgewogen, räumt die Abgeordnete ein. „Das Problem ist ein Wirrwarr von Ausnahmeregeln und Intransparenz, insbesondere was den Staat selbst betrifft“. So dürften die meisten Bundesbehörden auf das Risikomanagement verzichten und seien anders als andere Akteure von Bußgeldern befreit. IT-Dienstleister der öffentlichen Hand seien zudem weitgehend ausgenommen, wodurch die IT-Sicherheit insgesamt unterwandert werde. Dass die Verwaltung von Bußgeldern befreit ist, ist üblich. Auch für Datenschutzverstöße müssen Behörden nicht zahlen. ...

21. Juli 2025 · 1 Minute · 147 Wörter

European Digital Infrastructure Consortium

Maximilian Henning schreibt in »Quartet of EU countries to cooperate on building sovereign digital infrastructure« für euractiv.com Today both France and Germany, along with the Netherlands and Italy, signed founding papers for a European Digital Infrastructure Consortium for Digital Commons – which they said will focus on publicly developed and publicly usable digital programmes. Die Unterschrift allein reicht noch nicht. Das Konsortium muss auch tatsächlich zustande kommen. ...

9. Juli 2025 · 1 Minute · 67 Wörter

Autarkie ist dafür nicht notwendig

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik macht in seiner Presseerklärung deutlich, dass es Cybersicherheit als Voraussetzung staatlicher Handlungsfähigkeit und digitaler Souveränität versteht. Es beschreibt eine neue Bedrohungslage, die aus der technischen Kontrolle und dem Datenzugriff digitaler Produkte und Dienste entsteht, die überwiegend von außereuropäischen Anbietern stammen. Daraus leitet das Amt den Auftrag ab, Technologien verlässlich bewertbar zu machen, verbindliche Anforderungen festzulegen und deren Einhaltung zu kontrollieren. Ziel ist es, internationale Produkte weiterhin nutzen zu können, ohne unkontrollierte Einflussnahme oder den Abfluss sensibler Daten zuzulassen. Das BSI sieht seine Rolle dabei nicht als Beschaffer, sondern als prüfende und normsetzende Instanz. Es will die Grundlage für souveräne Entscheidungen in Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft schaffen. ...

21. März 2025 · 1 Minute · 199 Wörter

München

Steffen Voß fasst in »„Aber München!“« für univention.de ganz gut zusammen warum LiMux nicht als gescheitert betrachtet werden sollte.

5. Mai 2024 · 1 Minute · 19 Wörter