Nachnutzung in der öffentlichen Verwaltung

Die Studie »Nachnutzung in der öffentlichen Verwaltung« von NExT e. V. untersucht, warum Verwaltungen bestehende digitale Lösungen übernehmen und welche Faktoren dabei ausschlaggebend sind. Zentrale Kernaussage ist, dass Nachnutzung vor allem durch Ressourcenknappheit, strategische Ziele der eigenen Organisation und rechtliche Vorgaben getrieben wird. 52 Prozent der Befragten nennen Ressourcenknappheit als wichtigen Auslöser, 51 Prozent strategische Ziele und 50 Prozent rechtliche Vorgaben. Ebenfalls relevant sind erfolgreiche Nutzung an anderer Stelle sowie gezielte Lösungssuche. Die Ergebnisse basieren auf 319 Personen mit praktischer Erfahrung in der Nachnutzung und zeigen, dass struktureller Druck und konkrete Problemlagen entscheidender sind als Innovationsimpulse von außen.

27. April 2026 · 1 Minute · 98 Wörter

Streben die Nutzung des Deutschland-Stack an

Viola Heeger schreibt in »Deutschland-Stack: Doch keine Verpflichtung« für tagesspiegel.de Was bei diesem Ringen konkret herausgekommen ist, lässt sich in der Änderungshistorie des D-Stack-Steckbriefs ablesen. Nach Informationen von Tagesspiegel Background gab es in einer Runde der Länder-CIOs erheblichen Widerspruch gegen den ersten Entwurf vom 5. März, woraufhin der Text nachgebessert wurde. Die Änderungen sind aufschlussreich: Das Wort „Governance“ verschwand aus dem Titel. Die Reihenfolge der Beschlusspunkte wurde umgestellt – weg vom Bundesanspruch auf Standardsetzung, hin zu „gemeinsamem Vorgehen“. Und die ursprünglich geplante Verpflichtung zur Nutzung des Deutschland-Stacks wurde auf eine bloße Absichtserklärung heruntergehandelt: Bund, Länder und Kommunen „streben“ die Nutzung der D-Stack-Lösungen künftig lediglich „an“. ...

16. März 2026 · 1 Minute · 116 Wörter

Hamburg nutzt weiterhin Microsoft-Produkte

Elena Metz und Benjamin Hilbricht schreiben in »DMK-Vorsitzender Jan Pörksen: „Im Norden sind wir in vielen Dingen vorn“« für tagesspiegel.de Stichwort digitale Souveränität: Open Desk setzen Sie nicht ein, wie sieht es mit digitaler Souveränität generell aus? Es ist ein Missverständnis zu denken, nur wer Open Desk benutzt, verwendet Open Source oder ist souverän. Wir verwenden ganz viel Open Source in zahlreichen Anwendungen. Im Moment wird in der zweifellos wichtigen Souveränitätsdebatte viel auf die Frage des Software-Einsatzes verengt. Das ergibt ein schiefes Bild. ...

2. März 2026 · 1 Minute · 123 Wörter

Deutschland-Stack

Im Deutschland-Stack gab es viele Diskussionen. Nicht alles ist perfekt. Fest steht aber, dass Open Source seinen Platz gefunden hat, wenn auch in einer sehr weichen Ausgestaltung. Stefan Krempl schreibt in »Deutschland-Stack 2.0: Vom abstrakten Fundament zum digitalen Betriebssystem« für heise.de Die Neuaufnahme definiert Leitplanken wie „API-First“, „DevSecOps by Default“ und das Prinzip „Made in EU“ für Marktlösungen. Dazu kommt eine Priorisierung: Eigenentwicklungen sollen vorrangig als Open Source realisiert werden. Beim Zukauf von Marktlösungen sind europäische Anbieter zu bevorzugen, sofern sie die Souveränitätskriterien erfüllen. ...

17. Januar 2026 · 1 Minute · 84 Wörter

Open RAN für technische Souveränität

Ich habe mich heute mit Open RAN beschäftigt, um zu verstehen, welche Technik dahintersteht und warum das Thema seit rund fünf Jahren politisch diskutiert wird. Open RAN bezeichnet einen offenen Ansatz für das Funkzugangsnetz im 5G-Mobilfunk. Zentrale Netzfunktionen werden voneinander entkoppelt und über standardisierte Schnittstellen verbunden. Netzbetreiber sind dadurch nicht mehr an einen einzelnen Hersteller gebunden. Hard- und Software unterschiedlicher Anbieter lassen sich kombinieren und bei Bedarf austauschen. ...

13. Januar 2026 · 1 Minute · 166 Wörter