Deutschland-Stack

Im Deutschland-Stack gab es viele Diskussionen. Nicht alles ist perfekt. Fest steht aber, dass Open Source seinen Platz gefunden hat, wenn auch in einer sehr weichen Ausgestaltung. Stefan Krempl schreibt in »Deutschland-Stack 2.0: Vom abstrakten Fundament zum digitalen Betriebssystem« für heise.de Die Neuaufnahme definiert Leitplanken wie „API-First“, „DevSecOps by Default“ und das Prinzip „Made in EU“ für Marktlösungen. Dazu kommt eine Priorisierung: Eigenentwicklungen sollen vorrangig als Open Source realisiert werden. Beim Zukauf von Marktlösungen sind europäische Anbieter zu bevorzugen, sofern sie die Souveränitätskriterien erfüllen. ...

17. Januar 2026 · 1 Minute · 84 Wörter

Über Marktkosten

Stefan Krempl schreibt in »Grenzenloses Surfen: Geplante EU-Roaming-Erweiterung sorgt für böses Blut« für heise.de Hinter der glänzenden Fassade der Gebührenfreiheit für Endkunden tobt seit Längerem ein Verteilungskampf um die sogenannten Interoperator-Entgelte. Wenn ein Tourist in Albanien surft, muss sein heimischer Provider dem albanischen Netzbetreiber eine Großhandelsgebühr zahlen. Diese ist zwar gedeckelt, liegt aber nach Ansicht von Beobachtern immer noch deutlich über den tatsächlichen Marktkosten. Während Tourismus-Hotspots im Süden an diesen Gebühren verdienen, klagen Betreiber in nordischen und baltischen Staaten über einen stetigen Kapitalabfluss. ...

7. Januar 2026 · 1 Minute · 109 Wörter

Reichweite der US-Gesetze

Stefan Krempl schreibt in »Gutachten: US-Behörden haben weitreichenden Zugriff auf europäische Cloud-Daten« für heise.de Die Reichweite der US-Gesetze endet hier jedoch nicht. Die Jurisdiktion der Vereinigten Staaten kann laut dem Gutachten nicht nur europäische Tochtergesellschaften US-amerikanischer Unternehmen erfassen. Sie hat auch das Potenzial, rein europäische Unternehmen zu treffen, sofern diese relevante geschäftliche Verbindungen in die USA unterhalten. Damit wird die Gefahr eines indirekten oder direkten Datenzugriffs auf einen weiten Kreis von Unternehmen ausgedehnt, die im europäischen Binnenmarkt operieren. ...

11. Dezember 2025 · 1 Minute · 93 Wörter

In weniger als einem Jahr

Stefan Krempl schreibt in »Adieu Microsoft: Schleswig-Holstein setzt auf Open Source und spart Millionen« für heise.de Demgegenüber stünden 2026 einmalige Investitionen in Höhe von neun Millionen Euro, erklärte das Digitalministerium gegenüber den Kieler Nachrichten. Diese müssten für die Umrüstung der Arbeitsplätze und die Weiterentwicklung der Lösungen mit freier Software in den nächsten 12 Monaten getätigt werden. Angesichts der jährlichen Einsparungen amortisiert sich diese Geldsumme in weniger als einem Jahr. In der Vergangenheit hatte das Land Millionenbeträge an den US-Konzern Microsoft vor allem für die Nutzung von Bürosoftware und weiteren Programmen überwiesen. ...

7. Dezember 2025 · 1 Minute · 127 Wörter

Einem politischen Werkzeug

Stefan Krempl schreibt in »Weg von Microsoft: Abgeordnete fordern digitale Souveränität im EU-Parlament« für heise.de “Mit seinen Tausenden von Mitarbeitern und seinen enormen Ressourcen ist das Europäische Parlament am besten positioniert, um den Vorstoß für technologische Souveränität voranzutreiben”, heißt es in dem Schreiben den Berichten zufolge. Die Volksvertreter betonen demnach, dass sich selbst “alte Freunde in Feinde verwandeln und deren Unternehmen zu einem politischen Werkzeug werden” könnten. Deshalb dürfte sich die EU “diese Abhängigkeit von ausländischer Technologie nicht leisten”. Sie solle auch nicht weiter “Milliarden von Steuergeldern ins Ausland” überweisen. ...

30. November 2025 · 1 Minute · 90 Wörter