Automatisierter Überwachungs- und Entscheidungshilfen

Stefan Krempl schreibt in »Arbeitsrecht: EU-Abgeordnete sind gegen Kündigung durch KI« für heise.de EU-Abgeordnete machen sich für ein Gesetz stark, das den Einsatz algorithmischer Entscheidungssysteme und von KI in Unternehmen einhegen soll. Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des EU-Parlaments hat dazu mit der deutlichen Mehrheit von 41 zu 6 Stimmen bei 4 Enthaltungen eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen. Ziel ist, die transparente, faire und sichere Anwendung automatisierter Überwachungs- und Entscheidungshilfen am Arbeitsplatz zu gewährleisten. ...

13. November 2025 · 2 Minuten · 260 Wörter

Potenziell ruinösen Übergang

Stefan Krempl schreibt in »Softwarelizenzen: Bei Microsoft wechselt die Ampel auf Grün, Broadcom bleibt Rot« für heise.de Sie müssten entweder den drastischen Kostenanstieg und langwierige Vertragsbindungen akzeptieren oder einen langwierigen, teuren und potenziell ruinösen Übergang zu alternativen Anbietern wagen. Für einige Arbeitsschritte gebe es aufgrund von Zertifizierungen keine Alternativen. So ist das, wenn man sich in seinen Vendor-Login begibt. Wer das tut, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Souverän ist, wer bewusst handelt – nicht, wer blind jedem Trend hinterherläuft. ...

28. Oktober 2025 · 1 Minute · 80 Wörter

Kaperbriefe

Stefan Krempl schreibt in »Cyber-Freibeuter: US-Abgeordnete wollen mit Kaperbriefen im Netz zurückschlagen« für heise.de Im US-Kongress wird mit dem „Scam Farms Marque and Reprisal Authorization Act of 2025“ ein historischer und zugleich hochriskanter Schritt im Kampf gegen die Cyberkriminalität erwogen. Der vom republikanischen Abgeordneten David Schweikert zunächst ins Repräsentantenhaus eingebrachte Gesetzentwurf zielt darauf ab, das jahrhundertealte Instrument der Kaperbriefe („Letters of Marque and Reprisal“) aus der Seefahrt wiederzubeleben und in den digitalen Raum zu übertragen. ...

7. Oktober 2025 · 1 Minute · 114 Wörter

Als Vorreiter allein

Stefan Krempl schreibt in »Open-Source-Umstellung: Schleswig-Holsteins Digitalminister räumt Probleme ein« für heise.de Obwohl die Opposition die Software-Wende grundsätzlich befürwortet, kritisiert sie ein schlechtes Management des Prozesses. Auch die Landesdatenschutzbeauftragte Marit Hansen mahnt zur Vorsicht. Sie empfiehlt, das Tempo zu drosseln und sich stärker mit anderen Bundesländern abzustimmen, anstatt als Vorreiter allein voranzupreschen. Zugleich betont die Kontrolleurin aber: „Monopole sind immer schwierig.“ Damit liefere sich die Verwaltung einem Anbieter wie Microsoft aus. Der Cloud Act ermögliche es US-Behörden zudem prinzipiell, auf Nutzerdaten von US-Unternehmen zuzugreifen, auch wenn sie auf Servern im Ausland lägen. ...

24. September 2025 · 1 Minute · 188 Wörter

Verzichtet Google

Stefan Krempl schreibt in »Google Cloud ermöglicht kostenlosen Wechsel zu anderen Anbietern in der EU« für heise.de Google Cloud hat am Mittwoch den Dienst Data Transfer Essentials für Kunden in der EU und Großbritannien eingeführt. Damit können Kunden ihre Daten kostenlos aus der Cloud des US-Konzerns zu anderen Anbietern übertragen. Die neuen Grundlagen für Datentransfers gelten als Reaktion auf den EU Data Act, der Interoperabilität und Wahlfreiheit fördern soll. Obwohl die Verordnung es Cloud-Anbietern erlaubt, Kosten für solche Übertragungen an ihre Kunden weiterzugeben, verzichtet Google darauf. ...

11. September 2025 · 1 Minute · 130 Wörter