Cloud Sovereignty Framework

Die EU hat gestern das »Cloud Sovereignty Framework« vorgestellt. Das von der EU-Kommission entwickelte Konzept legt acht Souveränitätsziele fest, nach denen Cloud-Dienste künftig bewertet werden. Über das SEAL-System mit fünf Stufen (0 bis 4) wird erfasst, wie stark ein Anbieter von außereuropäischen Akteuren abhängig ist. Daraus ergibt sich ein Souveränitäts-Score, der öffentliche Vergaben transparenter machen und Europas digitale Eigenständigkeit fördern soll. Die acht Souveränitätsziele (SOV) sind: Strategische Souveränität Rechtliche und juristische Souveränität Daten- und KI-Souveränität Operative Souveränität Lieferketten-Souveränität Technologie-Souveränität Sicherheits- und Compliance-Souveränität Umwelt- und Nachhaltigkeit

21. Oktober 2025 · 1 Minute · 85 Wörter

Liquid Glass Fix

Der folgende Befehl macht macOS 26 wieder benutzbar defaults write -g com.apple.SwiftUI.DisableSolarium -bool YES Danke Adam Engst für deinen Beitrag »How to Turn Liquid Glass into a Solid Interface«

18. Oktober 2025 · 1 Minute · 29 Wörter

Offene Standards und offene Schnittstellen

Nicola Hauptmann schreibt in »Digitale Souveränität ohne Umwege« für egovernment.de Heinlein: Offene Standards und offene Schnittstellen sind die Basis, um überhaupt modular zusammenzuarbeiten und einen Stack zu bauen. Wir dürfen aber nicht außer Acht lassen, dass in der internationalen politischen Auseinandersetzung digitale Anwendungen auch zu unfriedlichen Zwecken zwischen Staaten benutzt werden. Deshalb muss ich wissen, was der Code einer Software tut. Ich muss wissen, dass es keinen Kill Switch, keinen Abschaltmechanismus, gibt. Das geht nur, wenn der Code offen ist. Das ist ja auch der Punkt bei der Palantir-Diskussion: Wir dürfen eine so mächtige Kriminalitätsbekämpfungssoftware, die eben doch eine Blackbox ist, nicht mit so sensiblen Informationen in Deutschland füttern, ohne sicherstellen zu können, dass sie nicht „nach Hause telefoniert“. ...

14. Oktober 2025 · 1 Minute · 121 Wörter

Keine Autarkie-Fantasie

Ich habe den Eindruck, dass Markus Beckedahl die Trennung von netzpolitik.org gutgetan hat. Seine Gedanken und seine Haltung waren schon immer inspirierend. Jetzt, mit neuen Schwerpunkten, wirken sie wieder freier und klarer. Markus Beckedahl schreibt in »Jenseits von Big Tech: Digitale Souveränität als Schlüssel für Nachhaltigkeit und Demokratie« für digitalpolitik.de: Digitale Souveränität ist keine Autarkie-Fantasie. Sie ist die Freiheit zur Wahl – technisch, organisatorisch, politisch. ...

8. Oktober 2025 · 1 Minute · 105 Wörter

Ankerkunde für europäische Unternehmen

Tagesspiegel Background schreibt in »Digitalprojekte in der Verwaltung: Wildberger will Projektstände ins Internet stellen« Des Weiteren definierte der Digitalminister seine Sicht auf digitale Souveränität. „Ich verstehe unter digitaler Souveränität, dass wir in Europa selbst an den Entwicklungen partizipieren müssen“, sagte Wildberger. „Das heißt nicht, dass wir amerikanische Produkte nicht nutzen, aber wir werden fragen, wo die Daten liegen, wie sicher sie sind und wie tief die Wertschöpfung ist. Wir als Staat wollen guter Ankerkunde für europäische Unternehmen sein“, versprach der Digitalminister. Dazu müsse Europa auch seinen Regulierungsansatz überdenken. Die Wirtschaft brauche den Freiraum, ein Produkt erst zu entwickeln. Die Regulierung soll erst danach erfolgen. Das Digitalministerium arbeite „sehr aktiv“ beim Digitalomnibus der EU mit. „Beim Digitalomnibus der EU formulieren wir gerade die finale Sicht in der Bundesregierung“, sagte Wildberger. Das EU-Gesetzespaket soll Bürokratieerleichterungen in der EU-Digitalgesetzgebung enthalten und Ende des Jahres verabschiedet werden. ...

6. Oktober 2025 · 1 Minute · 179 Wörter