Keine Autarkie-Fantasie

Ich habe den Eindruck, dass Markus Beckedahl die Trennung von netzpolitik.org gutgetan hat. Seine Gedanken und seine Haltung waren schon immer inspirierend. Jetzt, mit neuen Schwerpunkten, wirken sie wieder freier und klarer. Markus Beckedahl schreibt in »Jenseits von Big Tech: Digitale Souveränität als Schlüssel für Nachhaltigkeit und Demokratie« für digitalpolitik.de: Digitale Souveränität ist keine Autarkie-Fantasie. Sie ist die Freiheit zur Wahl – technisch, organisatorisch, politisch. ...

8. Oktober 2025 · 1 Minute · 105 Wörter

Ankerkunde für europäische Unternehmen

Tagesspiegel Background schreibt in »Digitalprojekte in der Verwaltung: Wildberger will Projektstände ins Internet stellen« Des Weiteren definierte der Digitalminister seine Sicht auf digitale Souveränität. „Ich verstehe unter digitaler Souveränität, dass wir in Europa selbst an den Entwicklungen partizipieren müssen“, sagte Wildberger. „Das heißt nicht, dass wir amerikanische Produkte nicht nutzen, aber wir werden fragen, wo die Daten liegen, wie sicher sie sind und wie tief die Wertschöpfung ist. Wir als Staat wollen guter Ankerkunde für europäische Unternehmen sein“, versprach der Digitalminister. Dazu müsse Europa auch seinen Regulierungsansatz überdenken. Die Wirtschaft brauche den Freiraum, ein Produkt erst zu entwickeln. Die Regulierung soll erst danach erfolgen. Das Digitalministerium arbeite „sehr aktiv“ beim Digitalomnibus der EU mit. „Beim Digitalomnibus der EU formulieren wir gerade die finale Sicht in der Bundesregierung“, sagte Wildberger. Das EU-Gesetzespaket soll Bürokratieerleichterungen in der EU-Digitalgesetzgebung enthalten und Ende des Jahres verabschiedet werden. ...

6. Oktober 2025 · 1 Minute · 179 Wörter

Keine abstrakte Zukunftsvision

opentalk.eu schreibt in »Starke Doppelspitze – Heinlein Gruppe gewinnt mit Jutta Horstmann strategische Verstärkung« Digitale Souveränität ist keine abstrakte Zukunftsvision, sondern eine dringende Voraussetzung für die Handlungsfähigkeit Europas. Wer die Kontrolle über seine digitale Infrastruktur behält, sichert nicht nur Datenhoheit und Sicherheit, sondern auch Innovationskraft und Unabhängigkeit.

12. September 2025 · 1 Minute · 47 Wörter

Willen zur Umsetzung

Björn Wessel schreibt in »Souveräne Verwaltungs-IT – von der Strategie zur Praxis« für egovernment.de Souveränität entsteht durch klare Strategien, verlässliche Strukturen und den festen Willen zur Umsetzung. Technisch basiert sie auf Offenheit, Transparenz, Kontrolle und Unabhängigkeit. Wer diese Grundsätze verfolgt, schafft eine digitale Verwaltung, die sicher, anpassungsfähig und zukunftsfähig ist. Eine wirklich gelungene Zusammenfassung. Der Artikel ist wertvoll, weil er die Dinge klar und verständlich auf den Punkt bringt.

21. August 2025 · 1 Minute · 69 Wörter

Tragweite ihrer digitalen Abhängigkeiten

openTalk schreibt in »Ihr Weg zur digitalen Souveränität - Mehr Kontrolle, weniger Risiko« Der erste Schritt beginnt mit einem ehrlichen Blick auf Ihre aktuelle IT-Infrastruktur. Viele Organisationen sind sich der Tragweite ihrer digitalen Abhängigkeiten nicht bewusst - bis es zu spät ist und Cyberbedrohungen oder DSGVO-Verstöße gravierende Folgen haben. Der erste Absatz trifft meine Wahrnehmung. Der Rest ist solide, bringt aber kaum neue Ideen.

8. August 2025 · 1 Minute · 64 Wörter