Tragweite ihrer digitalen Abhängigkeiten

openTalk schreibt in »Ihr Weg zur digitalen Souveränität - Mehr Kontrolle, weniger Risiko« Der erste Schritt beginnt mit einem ehrlichen Blick auf Ihre aktuelle IT-Infrastruktur. Viele Organisationen sind sich der Tragweite ihrer digitalen Abhängigkeiten nicht bewusst - bis es zu spät ist und Cyberbedrohungen oder DSGVO-Verstöße gravierende Folgen haben. Der erste Absatz trifft meine Wahrnehmung. Der Rest ist solide, bringt aber kaum neue Ideen.

8. August 2025 · 1 Minute · 64 Wörter

20,4 Kilotonnen

Jonathan Kemper schreibt in »Mistral AI veröffentlicht erste umfassende Umweltbilanz eines KI-Modells« für the-decoder.de Das Training und die anschließende 18-monatige Nutzung verursachte bis Januar 20,4 Kilotonnen CO₂-Äquivalente, verbrauchte 281.000 Kubikmeter Wasser und führte zu einem Ressourcenverbrauch von 660 Kilogramm Antimon-Äquivalenten. 20,4 Kilotonnen CO₂e entsprechen 340 Kurzstreckenflügen. Pro Flug rechnet man mit 45 bis 75 Tonnen CO₂e (Umweltbundesamt, Atmosfair, einschließlich Nicht‑CO₂‑Effekten). Damit fällt der Wert kleiner aus als erwartet. Mistral stellt seine Daten offen zur Verfügung. OpenAI zeigt sich weniger transparent.

28. Juli 2025 · 1 Minute · 80 Wörter

8.8 trillion

GitHub spricht sich für einen Sovereign Tech Fund aus. Ein solches Fördermodell wird auch von der Sovereign Tech Agency genutzt. Felix Reda schreibt in »We need a European Sovereign Tech Fund« für github.blog There is a profound mismatch between the importance of open source maintenance and the public attention it receives. The demand-side value of open source software to the global economy is estimated at $8.8 trillion, and the European Commission’s own research shows that OSS contributes a minimum of €65-95 billion to the EU economy annually. Basic open source technologies, such as libraries, programming languages, or software development tools, are used in all sectors of the economy, society, and public administrations. ...

24. Juli 2025 · 1 Minute · 193 Wörter

Von Bußgeldern befreit

Benjamin Stiebel und Christiane Rebhan schreiben in »Wo beim NIS-2-Gesetz noch nachgebessert werden soll« für tagesspiegel.de Zwar seien die formulierten Sicherheitsanforderungen relativ gut und ausgewogen, räumt die Abgeordnete ein. „Das Problem ist ein Wirrwarr von Ausnahmeregeln und Intransparenz, insbesondere was den Staat selbst betrifft“. So dürften die meisten Bundesbehörden auf das Risikomanagement verzichten und seien anders als andere Akteure von Bußgeldern befreit. IT-Dienstleister der öffentlichen Hand seien zudem weitgehend ausgenommen, wodurch die IT-Sicherheit insgesamt unterwandert werde. Dass die Verwaltung von Bußgeldern befreit ist, ist üblich. Auch für Datenschutzverstöße müssen Behörden nicht zahlen. ...

21. Juli 2025 · 1 Minute · 147 Wörter

Reverse Engineering ist weitverbreitet

Maximilian Voigt schreibt in »Teufel-Entwickler: “Es tut nicht weh, den Schaltplan zu veröffentlichen”« für heise.de Es braucht Mut, um so ein Projekt anzugehen, aber es gibt eigentlich keine Ausreden, es nicht zu tun. Ich würde also mitgeben: Es geht. Es geht von der Haftung, es geht technisch. Und die Ängste, die sonst im Raum stehen, wie vor der Gefahr, dass jemand das Produkt kopieren könnte, denen kann ich nur entgegenstellen: Wenn jemand ein Produkt kopieren möchte, dann geht das auch ohne die offen zugängliche Dokumentation. Reverse Engineering ist weitverbreitet. Es dauert vielleicht etwas länger, aber verhindern kann ich das trotzdem nicht. ...

18. Juli 2025 · 1 Minute · 101 Wörter